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NAHOST-TICKER-Ministerium: Oberster Führer Chamenei hat Kontrolle über alle Vorgänge

ReutersMay 7, 2026 7:02 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

20.50 Uhr - Der oberste geistliche Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat nach Angaben des Außenministeriums die vollständige Aufsicht über alle staatlichen Angelegenheiten. Er steuere die aktuellen Entwicklungen, und keine Maßnahme werde ohne seine Erlaubnis ergriffen, teilt das Ministerium der iranischen Nachrichtenagentur Nournews zufolge mit.

20.31 Uhr - Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt zunächst nicht vor.

17.11 Uhr - Israel und der Libanon führen am 14. und 15. Mai Gespräche in Washington. Die kündigt ein Vertreter des US-Außenministeriums an. Der libanesische Ministerpräsident Nawaf Salam hatte am Mittwoch ein baldiges Spitzentreffen von Vertretern beider Staaten abgelehnt. Auf welcher Ebene die Gespräche stattfinden, ist zunächst unklar. Salam fordert vor weiteren Schritten zunächst die Einhaltung der Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump dringt auf ein Friedensabkommen der beiden Staaten noch in diesem Jahr.

17.02 Uhr - Der Iran drosselt nach Einschätzung von US-Energieminister Chris Wright seine Ölproduktion. Das Land habe diese offenbar bereits um 400.000 Barrel pro Tag heruntergefahren, sagt Wright dem Sender Fox News. "Sie werden ihre Produktion wahrscheinlich weiter herunterfahren, da sich ihre Lager füllen und sie nicht in der Lage sind, Öl zu exportieren."

12.30 Uhr - Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich nach eigenen Angaben kürzlich mit dem Obersten Führer Modschtaba Chamenei getroffen. Dies berichten staatliche Medien. Es ist der erste öffentliche Bericht über eine Begegnung der beiden, seit Chamenei zu Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran schwer verwundet wurde. Das Treffen sei von einer "bescheidenen und zutiefst herzlichen" Atmosphäre geprägt gewesen, wird Peseschkian zitiert.

02.14 Uhr - Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Georgia sagt US-Präsident Donald Trump ein schnelles Ende des Iran-Kriegs voraus. Die USA dürften nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekommt. "Ich denke, die meisten Leute verstehen das. Sie verstehen, dass das, was wir tun, richtig ist, und es wird schnell vorbei sein."

01.27 Uhr - Der US-Sender NBC News berichtet, US-Präsident Donald Trump habe wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz "Project Freedom" zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus unterbrochen. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet.

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