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NAHOST-TICKER-USA schießen iranischen Tanker manövrierunfähig

ReutersMay 6, 2026 5:17 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.04 Uhr - US-Streitkräfte feuern nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) mehrere Schüsse auf den unbeladenen Tanker "M/T Hasna" ab und machen das unter iranischer Flagge fahrende Schiff manövrierunfähig. Der Tanker habe versucht, die Blockade zu durchbrechen und einen iranischen Hafen anzusteuern, teilt Centcom auf der Kurznachrichtenplattform X mit.

16.09 Uhr - Frankreich und seine Partner sind nach Angaben des Präsidialamtes in der Lage, die Sicherheit in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Die Regierung in Paris wolle zudem, dass das Thema getrennt von den aktuellen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran behandelt werde, teilt der Élysée-Palast mit. Frankreich gab zuvor die Verlegung des Kampfverbandes um den Flugzeugträger "Charles de Gaulle" in Richtung des Golfs von Aden bekannt.

15.20 Uhr - Ein hochrangiger iranischer Parlamentarier bezeichnet einen Medienbericht über einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als realitätsfernen Wunschzettel. Der von dem US-Portal Axios veröffentlichte Text sei eher eine amerikanische Wunschliste als die Realität, erklärt Ebrahim Resaei, Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für Außenpolitik und nationale Sicherheit, auf der Plattform X. Die USA würden in einem Krieg, den sie verlören, nichts erreichen, was sie nicht schon in direkten Verhandlungen erreicht hätten.

14.56 Uhr - Der Iran prüft nach eigenen Angaben einen US-Vorschlag zur Beendigung des mehr als zweimonatigen Krieges. Die Führung in Teheran werde dem Vermittler Pakistan ihre Position dazu übermitteln, meldet die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf das Außenministerium.

14.40 Uhr - Frankreich verlegt den Flugzeugträger "Charles de Gaulle" in Richtung Golf von Aden. Der Verband rund um das Schiff habe den Suezkanal passiert und steuere den Süden des Roten Meeres an, teilt das Verteidigungsministerium in Paris mit. Damit bereiten Frankreich und Großbritannien eine künftige Mission zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus vor. Der Verband rund um die "Charles de Gaulle" war kurz nach den Luftangriffen der USA und Israels auf den Iran ins östliche Mittelmeer entsandt worden.

13.07 Uhr - Die Marine der iranischen Revolutionsgarden stellt eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus in Aussicht. Bei einem Ende der US-Drohungen sei dies möglich, berichten staatliche Medien unter Berufung auf die Garden. Die Elite-Truppen verweisen demnach auch auf neue Verfahrensregeln für den Transit. Worin diese neuen Abläufe bestehen, wird nicht präzisiert. Die Marine dankt jedoch den Reedern und Kapitänen dafür, dass sie bei der Passage die iranischen Vorschriften respektierten. Die Äußerungen sind die erste Reaktion des Iran auf die Entscheidung der USA, ihre Einsätze zur Unterstützung festsitzender Schiffe in der strategisch wichtigen Meerenge vorerst zu stoppen.

11.37 Uhr - Die USA und der Iran stehen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge kurz vor einer Vereinbarung für ein Kriegsende. Eine Absichtserklärung könne sehr bald zum Abschluss gebracht werden, sagt ein pakistanischer Insider aus dem Umfeld der Vermittlungen. "Wir sind kurz davor", heißt es weiter. Es ist demnach von einem Memorandum im Umfang von einer Seite die Rede. Damit wird ein Bericht des US-Nachrichtenportals Axios bestätigt. Stellungnahmen aus Washington oder Teheran liegen zunächst nicht vor.

11.01 Uhr - Die US-Regierung steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einer Einigung mit dem Iran über eine Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges. Das eine Seite umfassende Dokument solle zudem den Rahmen für detailliertere Atomverhandlungen abstecken, berichtet das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.

04.47 Uhr - Die USA schlagen ihren Partnern den Aufbau einer neuen multinationalen Marinekoalition für den Nahen Osten vor. Das Bündnis mit dem Namen "Maritime Freedom Construct" (MFC) soll einen Sicherheitsrahmen für die Zeit nach Ende des Konflikts schaffen und die Durchfahrt durch die Straße von Hormus wieder ermöglichen, sobald sich die Lage stabilisiert, heißt es in einem Entwurf der US-Regierung, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Das MFC soll mit einer separaten französisch-britischen Marinemission zusammenarbeiten, an der rund 30 Länder beteiligt sind. Sie arbeitet mit dem Iran daran, eine sichere Durchfahrt zu ermöglichen. Einigen Staaten zufolge erfordert die Entsendung militärischer Einheiten jedoch zunächst ein Mandat der Vereinten Nationen (UN). Das MFC soll organisatorisch eigenständig bleiben, seine Einsätze aber eng mit anderen Einsatzgruppen abstimmen, heißt es in dem informellen Dokument weiter.

01.16 Uhr - Die USA und der Iran setzen US-Präsident Donald Trump zufolge die als "Project Freedom" bezeichnete Operation zur Freigabe der Straße von Hormus für kurze Zeit aus. Die Blockade bleibe jedoch unverändert bestehen, teilt Trump mit. Die Pause solle zeigen, ob ein Abkommen abschließend vereinbart und unterzeichnet werden könne.

00.57 Uhr - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und weitere Regierungschefs der Region verurteilen die iranischen Angriffe in Telefonaten mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur WAM. Die Politiker bekunden demnach ihre Solidarität mit den VAE angesichts der Attacken auf die Zivilbevölkerung und zivile Einrichtungen. Zudem unterstützen sie die Maßnahmen der VAE zur Wahrung ihrer Sicherheit.

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