USA: Zehn Seeleute der Handelsmarine im Konflikt um Straße von Hormus getötet
Washington, 05. Mai (Reuters) - Mindestens zehn Seeleute auf zivilen Frachtern sind nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio im Konflikt um die Straße von Hormus getötet worden. Die Besatzungen der Schiffe seien isoliert und verwundbar gewesen und hätten gehungert, erklärte er am Dienstag im Weißen Haus, ohne weitere Details zu nennen. Die USA würden ihre militärischen Mittel einsetzen, um die Freiheit der Schifffahrt in der vom Iran blockierten wichtigen Wasserstraße zu verteidigen.
"Wir reagieren nur, wenn wir zuerst angegriffen werden", sagte der Außenminister. Die USA stünden mit mehreren Schiffen in Kontakt, damit diese die Meerenge verlassen könnten. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge warten Hunderte Schiffe auf die Durchfahrt. Vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar passierten täglich etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung die Straße von Hormus.
Es sei an der Zeit, dass die Regierung in Teheran die Realität akzeptiere, forderte Rubio. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner suchten nach einer diplomatischen Lösung. Diese müsse nicht nur die Urananreicherung berücksichtigen, sondern auch klären, was mit nuklearem Material geschehe, das der Iran noch "irgendwo tief vergraben" habe und auf das er jederzeit zugreifen könne.
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