NAHOST-TICKER-US-Militär: Zwei US-Handelsschiffe durch Straße von Hormus eskortiert
05. Mai (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
03.42 Uhr - Das US-Militär hat nach eigenen Angaben damit begonnen, Handelsschiffe durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu eskortieren. Zwei US-Handelsschiffe hätten die Meerenge mit Unterstützung von Zerstörern der Marine passiert, teilte das US-Militär mit. Die Reederei Maersk MAERSKb.CO bestätigte, dass der unter US-Flagge fahrende Frachter "Alliance Fairfax" am Montag in Begleitung des US-Militärs den Golf über die Straße von Hormus verlassen habe. Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in der Region, Admiral Brad Cooper teilt mit, das US-Militär ermutige Schiffe und Reedereien, die Meerenge trotz iranischer Drohungen zu durchfahren.
03.11 Uhr - Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die erneuten iranischen Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate und fordert Teheran auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erneut Opfer iranischer Drohnen- und Raketenangriffe geworden. Diese Angriffe verurteilen wir scharf. Unsere Solidarität gilt den Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und unseren Partnern in der Region", erklärt Merz auf X. Teheran müsse verhandeln und aufhören, die Welt zur Geisel zu nehmen: "Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen. Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben."
02.15 Uhr - Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die iranischen Drohnen- und Raketenangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate. "Wir stehen solidarisch an der Seite der VAE und werden die Verteidigung unserer Partner am Golf weiterhin unterstützen", sagt Starmer einer Mitteilung seines Büros zufolge. "Diese Eskalation muss aufhören. Der Iran muss sich ernsthaft an Verhandlungen beteiligen, um sicherzustellen, dass der Waffenstillstand im Nahen Osten Bestand hat und eine langfristige diplomatische Lösung erreicht wird."
00.25 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt, es gebe für die Krise in der Straße von Hormus keine militärische Lösung. Die Gespräche unter Vermittlung Pakistans machten Fortschritte. Zugleich warnt er die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate davor, sich von "Übelwollenden in einen Sumpf" ziehen zu lassen.
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