NAHOST-TICKER-Bericht: Iran übermittelt neuen Vorschlag an Pakistan
01. Mai (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
16.00 Uhr - Der Iran hat einen neuen Vorschlag für Verhandlungen mit den USA an pakistanische Vermittler übergeben, wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna meldet. Details nennt die Agentur nicht. Es ist zudem unklar, ob der Vorschlag bereits den USA vorliegt. Der Schritt könnte die Aussichten auf ein Ende des festgefahrenen Konflikts verbessern. Die Ölpreise geben nach dem Bericht nach. Sie waren zuvor stark gestiegen, da der Iran die Straße von Hormus blockiert und damit rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gasversorgung abschneidet. Gleichzeitig blockiert die US-Marine iranische Ölexporte, was die Energiepreise in die Höhe treibt und Sorgen vor einem weltweiten Konjunkturabschwung schürt.
03.54 Uhr - Laut einem hochrangigen US-Regierungsvertreter betrachtet die US-Regierung die am 28. Februar begonnenen Feindseligkeiten mit dem Iran im Sinne des "War Powers Resolution"-Gesetzes als beendet. "Beide Parteien haben sich am Dienstag, dem 7. April, auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand geeinigt, der seither verlängert wurde", sagte der Regierungsvertreter. "Seit Dienstag, dem 7. April, hat es keinen Schusswechsel zwischen den US-Streitkräften und dem Iran gegeben." Für US-Präsident Donald Trump läuft am Freitag eine Frist ab. Gemäß der "War Powers Resolution" aus dem Jahr 1973 muss er den Militäreinsatz innerhalb von 60 Tagen beenden oder die Genehmigung des Kongresses einholen.
02.14 Uhr - Ein ranghoher Vertreter der iranischen Revolutionsgarden droht den USA bei erneuten, auch begrenzten US-Angriffen mit langen und schmerzhaften Schlägen gegen US-Militärstützpunkte und Kriegsschiffe in der Region. US-Präsident Donald Trump sollte einem US-Beamten zufolge noch am Donnerstag (Ortszeit) über Pläne für neue Militärschläge gegen den Iran unterrichtet werden. Iranische Medien melden indessen Einsätze der Luftabwehr über Teheran, die kleine Drohnen bekämpft habe.
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