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FOKUS 1-PBF Energy verzeichnet einen höher als erwarteten Verlust und verschiebt die Wiederinbetriebnahme von Martinez auf Mai

ReutersApr 30, 2026 3:32 PM
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- von Dharna Bafna

- PBF Energy PBF.N meldete am Donnerstag einen höher als erwarteten Verlust für das erste Quartal, da Ausfallzeiten der Raffinerie und starke Schwankungen an den Ölmärkten angesichts des anhaltenden Krieges im Iran das Ergebnis belasteten.

Die Aktien des Unternehmens legten bei volatilen Handelsbedingungen zur Mittagszeit um fast 1 Prozent zu.

Der US-Raffineriebetreiber erklärte während einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Ergebnisse, dass rund 15 Millionen Barrel Rohöl und 5 Millionen Barrel Rohölprodukte pro Tag in der Straße von Hormus festsaßen, da die wichtige Schifffahrtsroute weiterhin blockiert sei.

  • PBF Energy meldete für das am 31. März endende Quartal einen bereinigten Verlust von 88 Cent pro Aktie, was laut Daten von LSEG über der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von einem Verlust von 71 Cent lag.

  • Ohne einmalige Posten wie Versicherungsgewinne und bestandsbezogene Anpassungen verzeichnete PBF einen Nettoverlust von 108,4 Millionen US-Dollar, was auf einen Marktwertverlust von 208,8 Millionen US-Dollar bei Derivaten zurückzuführen ist.

  • Das ausgewiesene Nettoergebnis belief sich jedoch auf 198,3 Millionen US-Dollar bzw. 1,65 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Verlust von 401,8 Millionen US-Dollar bzw. 3,53 US-Dollar pro Aktie im Vorjahr.

  • „Die Rohstoffmärkte und das Raffinerieumfeld waren im ersten Quartal historisch turbulent, und es sieht so aus, als würde sich dies in naher Zukunft fortsetzen“, sagte CEO Matt Lucey

  • Am 1. Februar letzten Jahres war in der Martinez-Raffinerie von PBF, die eine Kapazität von 157.000 Barrel pro Tag hat, ein Brand (link) ausgebrochen. Der Raffineriebetreiber hatte zuvor erklärt, er rechne mit einer Wiederinbetriebnahme der Raffinerie Anfang März, doch nun wird erwartet, dass sie erst Anfang Mai wieder in Betrieb genommen wird.

  • „Wenn PBF Martinez wieder in Betrieb nehmen kann, dürfte das Unternehmen für den Rest des zweiten Quartals und die zweite Jahreshälfte 2026 mit einem starken Gewinnschub rechnen“, so die Analysten von UBS.

  • Das Unternehmen gab bekannt, dass sein Durchsatz an Rohöl und Einsatzstoffen im Berichtsquartal auf 844.200 Barrel pro Tag (bpd) von 730.400 bpd im Vorjahr gestiegen ist.

  • Für das zweite Quartalrechnet das Unternehmen mit einem Durchsatz zwischen 850.000 und 910.000 bpd, während die Produktion von erneuerbarem Diesel voraussichtlich durchschnittlich etwa 15.000 bis 16.000 Barrel pro Tag betragen wird.

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