NAHOST-TICKER-US-Benzinpreis steigt auf höchsten Stand seit 2022
28. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
17.19 Uhr - Der durchschnittliche Benzinpreis in den USA ist Daten des Automobilclubs AAA zufolge auf etwa 4,18 Dollar je Gallone gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit August 2022 erreicht. Das entspricht etwa 0,94 Euro je Liter. Seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar haben die landesweiten durchschnittlichen Einzelhandelspreise für Benzin um rund 40 Prozent zugelegt. Der Benzinpreis gilt in den USA als politisch sensibler Marker für die Teuerung im Land. Im November finden Kongresswahlen statt.
15.57 Uhr - US-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Social-Media-Plattform, dass der Iran die USA zur Öffnung der Straße von Hormus dränge. "Der Iran hat uns soeben mitgeteilt, dass er sich in einem 'Zustand des Zusammenbruchs' befindet", schreibt Trump, ohne eine Quelle zu nennen. "Sie wollen, dass wir die Straße von Hormus so schnell wie möglich öffnen, während sie versuchen, ihre Führungssituation zu klären", fügt er hinzu. Das Weiße Haus reagiert nicht sofort auf die Anfrage nach einer Klärung zu dem Truth-Social-Beitrag. Ankündigungen von Trump waren in den vergangenen Wochen wiederholt folgenlos geblieben.
15.00 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Weltgemeinschaft einig in der Haltung, dass die Straße von Hormus wieder frei befahrbar sein muss. Diesen Eindruck habe er bei seinen Gesprächen bei den Vereinten Nationen gewonnen, sagt Wadephul in New York. "Das ist ein gutes Zeichen", betont er. Zudem habe er festgestellt: "Die Weltgemeinschaft ist eindeutig der Auffassung, dass Iran nach wie vor daran gehindert werden muss, ein Nuklearprogramm zu entwickeln." Wadephul betont: "Diese Welt braucht nicht neue Nuklearmächte, sondern diese Welt braucht weniger Atomwaffen."
11.35 Uhr - Schweden warnt wegen des Kriegs im Nahen Osten vor einer möglichen Knappheit bei Flugzeugtreibstoff. Dies basiere auf einer Einschätzung der Energiebehörde, sagte Energieministerin Ebba Busch. Im schlimmsten Fall könnte es in Schweden zu einer Rationierung von Kerosin kommen, ergänzte die Generaldirektorin der Energiebehörde, Caroline Asserup. Die weitere Entwicklung hänge stark davon ab, wie sich der Markt anpasse.
00.36 Uhr - Die USA und der Iran streiten bei einer Konferenz der Vereinten Nationen zum Atomwaffensperrvertrag. Anlass ist die Wahl des Iran zu einem der Vizepräsidenten der Konferenz. Ein US-Vertreter nennt die Wahl eine Beleidigung und "mehr als beschämend". Der Iran habe seine Verachtung für die Verpflichtungen aus dem Vertrag gezeigt. Ein iranischer Vertreter weist die Vorwürfe als "haltlos und politisch motiviert" zurück.
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