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MÄRKTE-Ölpreis zieht an- Friedenshoffnungen im Nahost-Krieg schwinden

ReutersApr 23, 2026 5:53 AM
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- Schwindende Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges treiben den Ölpreis erneut in die Höhe. Das Nordseeöl BrentLCOc1 und das US-Öl WTIClc1 verteuerten sich am Donnerstag in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 106,15 und 97,22 Dollar je Fass. Es gebe kaum Anzeichen für Fortschritte bei der Lösung des Konflikts, schrieben die Analysten von ING in einer Mitteilung. Die Friedensgespräche seien ins Stocken geraten.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt auf Bitte pakistanischer Vermittler den Waffenstillstand zwischen den Ländern verlängert. Man werde mit neuen Angriffen auf den Iran warten, bis die iranische Führung einen Vorschlag vorlegen könne und die Gespräche abgeschlossen seien, erklärte Trump. Zugleich kündigte der Republikaner an, die Seeblockade iranischer Häfen im Persischen Golf durch die US-Marine fortzusetzen.

Gleichzeitig beschränkte der Iran weiterhin den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus - etwa ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssiggases wurde vor Beginn des Krieges Ende Februar durch die Meerenge transportiert. Die Ölpreise schnellten daher in den vergangenen Wochen deutlich in die Höhe und schürten Inflations- und Konjunkturängste. Zeitweise kratzten die Preise an der 120-Dollar-Marke.

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