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Mehrere Frachter in der Straße von Hormus beschossen

ReutersApr 22, 2026 10:05 AM
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- In der Straße von Hormus sind britischen Angaben zufolge auch nach Verlängerung der Feuerpause zwischen den USA und dem Iran Containerschiffe unter Beschuss geraten. Der Seefahrtsbehörde UKMTO lagen Meldungen über zwei entsprechende Zwischenfälle vor, die sich am Mittwoch ereigneten. In Sicherheitskreisen war zudem von einem dritten Frachter die Rede, der ebenfalls angegriffen worden sei. Eines der Schiffe wurde den Angaben nach beschädigt. In allen drei Fällen sollen die Besatzungsmitglieder in Sicherheit sein.

Der Iran hat die Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge stark eingeschränkt, seit sich das Land mit den USA und Israel im Krieg befindet. Die Führung in Teheran reagierte mit der Maßnahme zunächst auf die Bombardements und später auch auf eine Blockade iranischer Häfen durch die USA. Etwa ein Fünftel der weltweiten Versorgung mit Erdöl und Flüssigerdgas wurde vor Beginn des Krieges am 28. Februar durch die Wasserstraße abgewickelt. Aktuell gilt in dem Konflikt eine Feuerpause. US-Präsident Donald Trump hatte diese am Dienstag verlängert.

Bei dem Schiff, das bei einem der Angriffe am Mittwoch beschädigt wurde, handelte es sich laut UKMTO um einen unter liberianischer Flagge fahrenden Frachter. Der Kapitän habe einen Vorfall nordöstlich des Oman gemeldet. Ein Kanonenboot der iranischen Revolutionsgarden habe sich genähert, anschließend sei der Frachter mit Schüssen und Granaten attackiert worden. Die Brücke sei dadurch beschädigt worden. Auf dem iranischen Boot hätten sich drei Personen befunden, hieß es in Sicherheitskreisen. Dem Kapitän zufolge habe es keinen Funkkontakt vor dem Zwischenfall gegeben. Dem Frachter sei zudem zunächst die Durchfahrt durch die Meerenge genehmigt worden.

Ein zweites Containerschiff wurde UKMTO zufolge etwa acht Seemeilen westlich des Iran beschossen. Der unter der Flagge Panamas fahrende Frachter sei nicht beschädigt worden. Ein drittes Schiff sei auf dem Weg aus der Straße von Hormus ebenfalls acht Seemeilen westlich des Iran unter Beschuss geraten, hieß es in Sicherheitskreisen. Der Frachter unter liberianischer Flagge habe unbeschädigt die Fahrt gestoppt.

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