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NAHOST-TICKER-Pakistan: Teilnahme Irans an zweiter Gesprächsrunde noch offen

ReutersApr 21, 2026 3:06 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

16.56 Uhr - Pakistan wartet nach Angaben von Informationsminister Attaullah Tarar weiterhin auf eine offizielle Antwort des Iran zur Teilnahme an einer zweiten Runde von Friedensgesprächen mit den USA in Islamabad. "Eine Entscheidung des Iran, an den Gesprächen vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe teilzunehmen, ist von entscheidender Bedeutung", schreibt Tarar auf X. Pakistan habe sich aufrichtig bemüht, die iranische Führung von einer Teilnahme zu überzeugen, fügt er hinzu.

15.41 Uhr - Im von Israel besetzten Westjordanland werden nach palästinensischen Angaben zwei Menschen durch Schüsse von jüdischen Siedlern und Soldaten getötet. Wie der Palästinensische Rote Halbmond mitteilt, sterben in dem Dorf Al-Mughajjir nahe Ramallah ein 14-Jähriger und ein 32-Jähriger, vier weitere Menschen werden verletzt. Das israelische Militär äußert sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Unterdessen kommen im Gazastreifen medizinischen Kreisen zufolge mindestens zwei Palästinenser bei israelischen Angriffen ums Leben. Eine Frau wird im Norden durch Beschuss von einem Marineboot getötet, ein Mann im Süden durch einen Luftangriff. Das israelische Militär teilt zu dem Vorfall im Süden mit, es habe "Terroristen" angegriffen.

15.35 Uhr - Der pakistanische Außenminister ruft die USA und den Iran dazu auf, ihre Waffenruhe zu verlängern. Dies teilt das Außenministerium in Islamabad mit.

14.35 Uhr - US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe mit dem Iran nach eigenen Worten nicht verlängern. Die USA seien zu einem militärischen Vorgehen bereit, sagt Trump in einem Interview des Senders CNBC. Man habe nicht mehr viel Zeit. Zugleich betont der Präsident, die USA befänden sich in einer starken Verhandlungsposition, die Blockade iranischer Häfen sei ein Erfolg. Er gehe davon aus, dass am Ende ein sehr gutes Abkommen erzielt werde.

13.51 Uhr - Der libanesische Parlamentspräsident Nabih Berri warnt Israel vor Konsequenzen, sollte sich seine Armee nicht aus dem Süden des Landes zurückziehen. Wenn Israel seine Besatzung aufrechterhalte, werde es "jeden Tag den Geruch des Widerstands riechen", sagt der Verbündete der Hisbollah-Miliz der Zeitung "Al-Dschumhurija". Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz pocht unterdessen auf die Entwaffnung der Hisbollah. Sollte die libanesische Regierung dies nicht umsetzen, werde das israelische Militär seine Einsätze fortsetzen. Derzeit gilt eine Waffenruhe.

10.35 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert den Iran auf, jetzt dringend die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen. Der Krieg müsse schnell beendet werden, sagt Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zudem müsse die sichere Schiffspassage durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sein, mahnt der Minister.

08.50 Uhr - Die iranischen Streitkräfte sind nach den Worten eines hochrangigen Militärkommandeurs zu einer "sofortigen und entscheidenden Antwort" auf jede erneute feindselige Handlung ihrer Gegner bereit. Teheran behalte auf militärischem Gebiet die Oberhand, einschließlich der Kontrolle über die Straße von Hormus, zitiert die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim den Kommandeur des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, Ali Abdollahi. Man werde dem US-Präsidenten nicht erlauben, "falsche Narrative über die Lage vor Ort zu schaffen".

08.00 Uhr - Vertreter des von US-Präsident Donald Trump gegründeten "Board of Peace" führen einem Bericht der "Financial Times" zufolge Gespräche mit dem staatlichen Logistikkonzern DP World aus Dubai. Dabei gehe es um die Verwaltung von Lieferketten für Hilfsgüter und den möglichen Bau eines neuen Hafens im Gazastreifen, meldet die Zeitung unter Berufung auf Insider. DP World und das Weiße Haus waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

02.59 Uhr - US-Vizepräsident JD Vance wird einem Medienbericht zufolge heute zu den Iran-Verhandlungen nach Pakistan reisen. Das Nachrichtenportal Axios beruft sich auf US-Insider. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor.

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