NAHOST-TICKER-Vance reist für Gespräche mit Iran nach Pakistan
19. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
15.35 Uhr - US-Vizepräsident JD Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner reisen für Gespräche mit dem Iran nach Pakistan. Das teilt das Weiße Haus mit.
14.25 Uhr - US-Präsident Donald Trump kündigt die Entsendung von Unterhändlern nach Pakistan an und droht zugleich dem Iran mit massiven Angriffen. Die Vertreter würden am morgigen Abend zu Verhandlungen in Islamabad eintreffen, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Die USA böten eine sehr faire und vernünftige Vereinbarung an. Sollte der Iran diese nicht annehmen, würden die USA jedes einzelne Kraftwerk und jede einzelne Brücke in dem Land zerstören, erklärt Trump.
13.20 Uhr - Im Iran sind einem Medienbericht zufolge vier Personen unter Spionagevorwürfen festgenommen worden, darunter zwei Ausländer. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim meldet, die Gruppe sei Teil eines mit den USA und Israel verbundenen Spionagenetzwerks. Den Ausländern, deren Nationalität nicht genannt wird, wird demnach vorgeworfen, Satelliten-Internet-Ausrüstung wie Starlink ins Land gebracht zu haben. Dies ist im Iran eine Straftat. Der Land hat seit sieben Wochen das Internet im Land blockiert. Seit Beginn des Krieges mit den USA und Israel sind Hunderte Iraner unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten festgenommen worden.
13.10 Uhr - Die iranischen Streitkräfte hindern nach einem Medienbericht zwei Tanker an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Die unter den Flaggen von Botswana und Angola fahrenden Schiffe seien nach Warnungen zur Kursänderung gezwungen worden, meldet die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim. Als Grund für das Vorgehen nennt die Agentur die anhaltende Seeblockade der USA gegen den Iran und spricht von einer unbefugten Durchfahrt.
13.00 Uhr - Die Türkei fordert eine Verlängerung der am Dienstag auslaufenden Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran. Beide Seiten hätten den Willen, die Gespräche zur Beendigung des Krieges fortzusetzen, sagt der türkische Außenministers Hakan Fidan. Die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran seien zwar weitgehend abgeschlossen, es gebe jedoch noch einige Meinungsverschiedenheiten. Deshalb müsse die Waffenruhe verlängert werden.
12.55 Uhr - Der Iran erneuert und ergänzt nach eigenen Angaben seine Raketen- und Drohnen-Abschussanlagen schneller als vor dem Krieg mit den USA und Israel. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Nournews unter Berufung auf den Chef der Luftstreitkräfte der Revolutionsgarden, Madschid Mussawi. Die Äußerungen werden zusammen mit einem Video veröffentlicht, das ihn bei der Inspektion einer unterirdischen Raketenanlage zeigen soll. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte die Angaben nicht unabhängig überprüfen. Israel und die USA hatten den Iran am 28. Februar angegriffen, unter anderem mit dem Ziel, die Raketenstreitkräfte des Landes auszuschalten.
09.45 Uhr - Der iranische Präsident Massud Peseschkian unterstreicht mit neuen Äußerungen die Differenzen mit den USA im Streit über das Atomprogramm der Islamischen Republik. US-Präsident Donald Trump sage, der Iran dürfe seine "nuklearen Rechte" nicht ausüben, nenne aber kein Verbrechen, das dies begründe, zitiert die Nachrichtenagentur Isna Peseschkian. "Wer ist er, dass er einer Nation ihre Rechte abspricht?", erklärt Peseschkian demnach.
05.32 Uhr - Bei Gefechten im Südlibanon wird nach Angaben des israelischen Militärs ein Soldat getötet. Neun weitere Soldaten seien verwundet worden, einer von ihnen schwer, teilt das Militär mit.
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