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NAHOST-TICKER-Bericht: US-Militär will Schiffe mit Iran-Verbindung entern

ReutersApr 18, 2026 3:35 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

17.35 Uhr - Das US-Militär bereitet sich einem Zeitungsbericht zufolge darauf vor, in den kommenden Tagen Öltanker mit Verbindungen zum Iran zu entern. Handelsschiffe sollten in internationalen Gewässern zu beschlagnahmt werden, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungskreise. Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.

17.30 Uhr - Der Nationale Sicherheitsrat des Iran fordert laut staatlichen Medien Zahlungen für eine Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus. Die Kontrolle über die Meerenge schließe die Erstattung von Kosten für Sicherheit und Umweltschutz ein. Zudem hätten die USA nach den von Pakistan vermittelten Gesprächen neue Vorschläge vorgelegt, berichtet das Staatsfernsehen unter Berufung auf den Sicherheitsrat. Die Regierung in Teheran prüfe diese derzeit, habe aber noch nicht darauf geantwortet.

17.20 Uhr - Nach dem Beschuss zweier unter indischer Flagge fahrender Öltanker in der Straße von Hormus bestellt die Regierung in Neu-Delhi den iranischen Botschafter ein. Außenstaatssekretär Vikram Misri habe bei dem Treffen die tiefe Besorgnis Indiens über den Vorfall zum Ausdruck gebracht, teilt das indische Außenministerium mit. Misri habe den Botschafter aufgefordert, dies an die Führung in Teheran zu übermitteln. Der Iran müsse die Durchfahrt von Schiffen mit Ziel Indien durch die Meerenge rasch wieder ermöglichen.

14.50 Uhr - Bei der vorübergehenden Öffnung der Straße von Hormus haben Schifffahrtsdaten zufolge mehr als ein Dutzend Tanker die Meerenge passiert. Bei den Schiffen, die die Route durch iranische Gewässer südlich der Insel Larak nahmen, handelt es sich demnach vorwiegend um ältere Frachter, die nicht westlichen Besitzern gehören. Darunter befinden sich auch mehrere mit Sanktionen belegte Schiffe. Der Iran habe die Durchfahrt für eine begrenzte Anzahl von Öltankern und Handelsschiffen auf Basis vorheriger Vereinbarungen erlaubt, teilten die iranischen Revolutionsgarden mit.

14.10 Uhr - Mehrere Schiffe berichten von einem Funkspruch der iranischen Marine, in dem die erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt gegeben wird. "Achtung an alle Schiffe: Wegen des Versäumnisses der US-Regierung, ihre Verpflichtungen in den Verhandlungen zu erfüllen, erklärt der Iran die Straße von Hormus wieder für vollständig geschlossen", heißt es in der Durchsage. "Keinem Schiff, unabhängig von Typ oder Nationalität, ist die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet."

14.00 Uhr - Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Schiffe durch, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder verlassen wollen. Seit Beginn der Maßnahme seien 23 Schiffe der Anweisung der US-Streitkräfte gefolgt und seien in Richtung Iran zurückgekehrt, teilt das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit.

13.55 Uhr - Im Streit über die Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus warnt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh die USA vor Konsequenzen. Der Iran habe angekündigt, die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen im Einklang mit der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon zu gestatten. "Die andere Seite, die amerikanische Seite, hat versucht, dies zu sabotieren, indem sie erklärte, die Straße sei offen, außer für Iraner", sagt Chatibsadeh. "Das war der Grund, warum wir gesagt haben: 'Wenn Sie die Bedingungen der Waffenruhe verletzen, wenn die Amerikaner ihr Wort nicht halten, wird das Konsequenzen für sie haben'."

13.45 Uhr - Für die nächste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA steht nach iranischen Angaben noch kein Termin fest. "Wir konzentrieren uns nun darauf, den Rahmen für eine Verständigung zwischen beiden Seiten zu finalisieren", sagt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh am Rande eines Diplomatentreffens im türkischen Antalya. "Bis wir uns auf den Rahmen geeinigt haben, können wir keinen Termin festlegen." Der Iran wolle keine Gespräche führen, die zum Scheitern verurteilt seien und als Vorwand für eine weitere Eskalation dienen könnten. Die ranghöchsten amerikanisch-iranischen Gespräche seit der Islamischen Revolution von 1979 sind in Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen.

13.38 Uhr - Nach Angaben von Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam hat es einen Angriff auf UN-Blauhelme gegeben. Betroffen gewesen seien Mitglieder des französischen Unifil-Kontingents. Salam verurteilt auf X den Angriff und ordnet eine Untersuchung des Vorfalls an.

13.12 Uhr - Schifffahrtskreisen zufolge haben einige Handelsschiffe eine Funkmeldung der iranischen Marine erhalten, wonach die Straße von Hormus erneut gesperrt sei. Kein Schiff dürfe die wichtige Meerenge mehr passieren.

12.55 Uhr - Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO erhält nach eigenen Angaben Berichte über den Beschuss eines Tankers. Der Vorfall habe sich demnach 20 Seemeilen nordöstlich des Oman ereignet, teilt die Behörde mit. Der Beschuss sei von zwei Kanonenbooten ausgegangen, die in Bezug zu den iranischen Revolutionsgarden stehen sollen. Dem Kapitän des Tankers zufolge eröffneten die Angreifer das Feuer ohne vorherige Warnung über Funk. Das Schiff und seine Besatzung befänden sich aber den Berichten nach in Sicherheit.

12.42 Uhr - Insidern zufolge haben mindestens zwei Handelsschiffe gemeldet, dass sie diesen Samstag bei dem Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren, unter Beschuss geraten seien. Die genauen Auswirkungen seien zunächst nicht klar, heißt es in Schifffahrts- und Seesicherheitskreisen.

05.19 Uhr - US-Präsident Donald Trump spricht von neuen "ziemlich guten Nachrichten" in Bezug auf den Iran. "Wir haben vor 20 Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen", sagt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: "Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ich glaube, das wird es auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es."

05.05 Uhr - US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben", sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. "Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen."

02.14 Uhr - Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Krieges.

00.41 Uhr - Bei einem möglichen Abkommen zur Beendigung des Krieges im Iran wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kein Geld fließen. Der Verhandlungsprozess laufe gut. Der Iran werde niemals Atomwaffen besitzen.

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