NAHOST-TICKER-Iran warnt USA im Streit übe Straße von Hormus
18. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
13.55 Uhr - Im Streit über die Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus warnt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh die USA vor Konsequenzen. Der Iran habe angekündigt, die sichere Durchfahrt von Handelsschiffen im Einklang mit der jüngsten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon zu gestatten. "Die andere Seite, die amerikanische Seite, hat versucht, dies zu sabotieren, indem sie erklärte, die Straße sei offen, außer für Iraner", sagt Chatibsadeh. "Das war der Grund, warum wir gesagt haben: 'Wenn Sie die Bedingungen der Waffenruhe verletzen, wenn die Amerikaner ihr Wort nicht halten, wird das Konsequenzen für sie haben'."
13.45 Uhr - Für die nächste Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA steht nach iranischen Angaben noch kein Termin fest. "Wir konzentrieren uns nun darauf, den Rahmen für eine Verständigung zwischen beiden Seiten zu finalisieren", sagt der stellvertretende iranische Außenminister Said Chatibsadeh am Rande eines Diplomatentreffens im türkischen Antalya. "Bis wir uns auf den Rahmen geeinigt haben, können wir keinen Termin festlegen." Der Iran wolle keine Gespräche führen, die zum Scheitern verurteilt seien und als Vorwand für eine weitere Eskalation dienen könnten. Die ranghöchsten amerikanisch-iranischen Gespräche seit der Islamischen Revolution von 1979 sind in Islamabad ohne Einigung zu Ende gegangen.
13.38 Uhr - Nach Angaben von Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam hat es einen Angriff auf UN-Blauhelme gegeben. Betroffen gewesen seien Mitglieder des französischen Unifil-Kontingents. Salam verurteilt auf X den Angriff und ordnet eine Untersuchung des Vorfalls an.
13.12 Uhr - Schifffahrtskreisen zufolge haben einige Handelsschiffe eine Funkmeldung der iranischen Marine erhalten, wonach die Straße von Hormus erneut gesperrt sei. Kein Schiff dürfe die wichtige Meerenge mehr passieren.
12.55 Uhr - Die britische Seefahrtsbehörde UKMTO erhält nach eigenen Angaben Berichte über den Beschuss eines Tankers. Der Vorfall habe sich demnach 20 Seemeilen nordöstlich des Oman ereignet, teilt die Behörde mit. Der Beschuss sei von zwei Kanonenbooten ausgegangen, die in Bezug zu den iranischen Revolutionsgarden stehen sollen. Dem Kapitän des Tankers zufolge eröffneten die Angreifer das Feuer ohne vorherige Warnung über Funk. Das Schiff und seine Besatzung befänden sich aber den Berichten nach in Sicherheit.
12.42 Uhr - Insidern zufolge haben mindestens zwei Handelsschiffe gemeldet, dass sie diesen Samstag bei dem Versuch, die Straße von Hormus zu durchqueren, unter Beschuss geraten seien. Die genauen Auswirkungen seien zunächst nicht klar, heißt es in Schifffahrts- und Seesicherheitskreisen.
05.19 Uhr - US-Präsident Donald Trump spricht von neuen "ziemlich guten Nachrichten" in Bezug auf den Iran. "Wir haben vor 20 Minuten ziemlich gute Nachrichten bekommen, es scheint im Nahen Osten mit dem Iran sehr gut zu laufen", sagt Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. Auf die Frage, was die gute Nachricht sei, antwortet Trump: "Sie werden davon hören. Ich denke einfach, das sollte passieren. Es ist das einzig Sinnvolle. Und ich glaube, das wird es auch. Wir werden sehen, was passiert, aber ich glaube, das wird es."
05.05 Uhr - US-Präsident Donald Trump droht mit einem Ende der Waffenruhe mit dem Iran, falls bis Mittwoch keine langfristige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt werde. "Vielleicht werde ich sie nicht verlängern, aber die Blockade der iranischen Häfen wird bestehen bleiben", sagte Trump vor Journalisten an Bord der Air Force One. "Die Blockade bleibt, und leider müssen wir dann wieder anfangen, Bomben abzuwerfen."
02.14 Uhr - Eine Gruppe von rund 20 Handelsschiffen hat den Versuch abgebrochen, die Straße von Hormus zu passieren. Schiffsbewegungsdaten zufolge sind die meisten Schiffe, darunter Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker, wieder umgekehrt. Der Grund dafür ist zurzeit unklar. Zu der Gruppe gehören auch drei Containerschiffe der französischen Reederei CMA CGM. Sie lehnte eine Stellungnahme ab. Die Schiffe waren Teil des bisher größten Schiffskonvois Richtung Straße von Hormus seit Beginn des Iran-Krieges.
00.41 Uhr - Bei einem möglichen Abkommen zur Beendigung des Krieges im Iran wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kein Geld fließen. Der Verhandlungsprozess laufe gut. Der Iran werde niemals Atomwaffen besitzen.
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