NAHOST-TICKER-Hisbollah-Abgeordneter: Spaltung im Libanon könnte sich vertiefen
15. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
11.45 Uhr - Die Spaltung im Libanon könnte sich laut der Hisbollah wegen der Gespräche zwischen Israel und der libanesischen Regierung vertiefen. Der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah fordert die Regierung auf, diesen Schritt zu überdenken. Die mit dem Iran verbündete Gruppe strebe einen umfassenden Waffenstillstand an und keine Rückkehr zu den fast täglichen israelischen Angriffen und Attentaten, wie es sie nach dem Abkommen auf eine Waffenruhe vom November 2024 gegeben habe, fügt er hinzu.
11.14 Uhr - Die USA bereiten einem Medienbericht zufolge die Verlegung Tausender weiterer Soldaten in den Nahen Osten vor. Dies solle in den kommenden Tagen geschehen, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute US-Regierungsvertreter. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wolle so den Druck auf den Iran erhöhen, einem Abkommen zuzustimmen. Der Bericht ließ sich zunächst nicht bestätigen.
06.10 Uhr - US-Präsident Donald Trump denkt nach eigenen Worten nicht über eine Verlängerung der noch eine Woche laufenden Waffenruhe mit dem Iran nach. Es könne so oder so ausgehen, sagte Trump am Dienstag dem Sender ABC News. Ein Abkommen sei jedoch vorzuziehen, da das Land dann den Wiederaufbau angehen könne. Die USA und der Iran hatten vor einer Woche eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart, um eine diplomatische Lösung des Konflikts zu erreichen.
03.28 Uhr - Kanada, Großbritannien und weitere Staaten verurteilen die Tötung von UN-Blauhelmsoldaten im Libanon und fordern ein Ende der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hisbollah. In einer gemeinsamen Erklärung zeigen sich die Länder, darunter auch Australien und Japan, zudem besorgt über die sich verschlechternde humanitäre Lage. Hintergrund ist der Tod von drei Blauhelmsoldaten im Vormonat. Nach vorläufigen UN-Erkenntnissen wurden sie durch ein israelisches Panzergeschoss sowie einen mutmaßlich von der Hisbollah platzierten Sprengsatz getötet.
02.26 Uhr - US-Vizepräsident JD Vance gibt sich zuversichtlich über den Verlauf der Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Krieges. Es gebe zwar viel Misstrauen zwischen Washington und Teheran, das nicht über Nacht gelöst werden könne, sagt Vance bei einer Veranstaltung. Die iranischen Unterhändler wollten jedoch eine Einigung erzielen. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was unsere Position angeht", sagte er. Die Gespräche könnten nach Angaben von Präsident Donald Trump in den kommenden zwei Tagen in Pakistan wiederaufgenommen werden. Eine fragile zweiwöchige Waffenruhe läuft noch eine Woche.
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