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NAHOST-TICKER-Südkorea sucht wegen Hormus-Blockade nach alternativen Öl-Routen

ReutersApr 6, 2026 3:45 AM

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

05.45 Uhr - Südkorea muss nach den Worten von Präsident Lee Jae Myung wegen der Blockade der Straße von Hormus ein gewisses Risiko bei Rohölimporten aus dem Nahen Osten in Kauf nehmen. Es gebe nicht viele alternative Routen, sagt Lee. Ein vollständiger Lieferstopp hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgung. Die Regierung in Seoul berät daher mit Förderländern wie Saudi-Arabien, dem Oman und Algerien über andere Transportwege. Zudem plant das Industrieministerium den Einsatz von fünf Schiffen unter südkoreanischer Flagge im Roten Meer und erwägt, staatliche Ölreserven an private Raffinerien freizugeben.

04.30 Uhr - Bei einem Angriff auf ein Wohngebiet südöstlich von Teheran wurden mindestens 13 Menschen getötet. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Unterdessen diskutieren die USA, der Iran und regionale Vermittler weiter über eine mögliche 45-tägige Waffenruhe, die zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen könnte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider aus den USA, Israel und der Region.

03.45 Uhr - Der staatliche irakische Ölvermarkter Somo fordert von seinen Kunden innerhalb von 24 Stunden Pläne für die Verladung von Rohöl. Dies geht aus einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Dokument des Ölvermarkters hervor. Hintergrund sind Medienberichte, denen zufolge der Iran den Irak von jeglichen Beschränkungen für den Transit durch die Straße von Hormus ausgenommen hat. Mit der raschen Übermittlung der Ladepläne solle die Kontinuität und Stabilität der Ölexporte gewährleistet werden, heißt es in dem Schreiben von Somo.

02.00 Uhr - Bei einem Angriff der USA und Israels in der iranischen Stadt Ghom südlich von Teheran sind einem Agenturbericht zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtet die halbstaatliche Nachrichtenagentur SNN unter Berufung auf den stellvertretenden Gouverneur der Region.

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