03. Apr (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
02.16 Uhr - Außenminister Johann Wadephul stellt laut einem Medienbericht einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung der Seehandelswege im Nahen Osten in Aussicht. "Wir haben - wie die USA und andere - ein Interesse daran, dass die Handelswege im Persischen Golf und im Roten Meer wieder geöffnet werden", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Und natürlich sind wir prinzipiell bereit, uns an einer Absicherung der Seewege zu beteiligen." Die Regierung spreche über den deutschen Beitrag mit einer größeren Gemeinschaft von Staaten, "wenn der militärische Konflikt beigelegt ist und die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. So weit sind wir bedauerlicherweise noch nicht."
01.16 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul ist beunruhigt über Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen Austritt der Vereinigten Staaten aus der Nato. "Natürlich besorgen mich solche Aussagen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. "Die Nato ist für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland genau wie für die Sicherheit aller Bündnispartner von enormer Wichtigkeit", sagte Wadephul demnach. Die Welt sei unsicherer geworden. Deswegen müsse das Bündnis umso mehr zusammenstehen.
Die Nato sei das erfolgreichste Verteidigungsbündnis der Welt,
00.57 Uhr - Nach Angaben von Diplomaten will der UN-Sicherheitsrat am Freitag über eine von Bahrain eingebrachte Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt in und um die Straße von Hormus abstimmen. Der von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehene Resolutionsentwurf würde "alle notwendigen defensiven Mittel" zum Schutz der Handelsschifffahrt für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten genehmigen. China hat sich jedoch bereits gegen eine Ermächtigung zur Gewaltanwendung ausgesprochen. Der chinesische UN-Gesandte Fu Cong sagte am Donnerstag, dies wäre die "Legitimierung des unrechtmäßigen und wahllosen Einsatzes von Gewalt, was unweigerlich zu einer weiteren Eskalation der Lage und zu ernsten Konsequenzen führen würde". China kann im Sicherheitsrat ein Veto einlegen.