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US-Konzern übernimmt kongolesischen Bergbaukonzern Chemaf

ReutersApr 1, 2026 1:12 AM

- Der US-Konzern Virtus Minerals hat den kongolesischen Kobalt- und Kupferproduzenten Chemaf übernommen. Dies sei "riesig für Amerika und für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo", erklärte der US-Unterstaatssekretär für Wirtschaft, Jacob Helberg, am Dienstag auf der Plattform X. Virtus zahle nach eigenen Angaben etwa 30 Millionen Dollar für Chemaf. Das Unternehmen habe zudem 200 Millionen Dollar ungesicherte und 700 Millionen Dollar gesicherte Schulden. Dem "Wall Street Journal" zufolge wolle Virtus zudem rund 720 Millionen Dollar an Investitionen aufbringen.

Die Übernahme erfolgt, während sich die DR Kongo um eine Rohstoffpartnerschaft mit Washington bemüht. Die Regierung in Kinshasa will US-Investitionen in einen Sektor locken, der lange von chinesischen Firmen dominiert wird. Die DR Kongo ist der weltweit größte Kobaltproduzent - ein Schlüsselrohstoff für Batterien in Elektroautos und Smartphones. Das zentralafrikanische Land verfügt über immense Bodenschätze, gehört aber trotzdem zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Deal hatte zunächst auf Widerstand des Chefs des staatlichen Bergbauunternehmens Gecamines gestoßen. Die kongolesische Regierung entließ daraufhin die Führung des Staatskonzerns, wie die Nachrichtenagentur Reuters im vergangenen Monat berichtet hatte. Gecamines besitzt die Schürfrechte für Chemafs Minen und muss jeder Übernahme zustimmen.

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