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NAHOST-TICKER-Lawrow: Israel hat kein Interesse an guten Beziehungen des Iran zu Nachbarn

ReutersMar 31, 2026 10:02 AM

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

11.41 Uhr - Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagt, die Krise im Nahen Osten könne sich zu einem noch größeren Konflikt ausweiten. Die USA und Israel hätten kein Interesse an einer Normalisierung der Beziehungen zwischen dem Iran und dessen Nachbarn. Die US-Pläne für einen Regierungsumsturz im Iran hätten ebenso wie die des Umsturzes in Venezuela das Ziel, mehr Kontrolle über die jeweiligen Öl- und Gasreserven zu bekommen.

11.33 Uhr - Israel ist nach Angaben eines Militärsprechers auf "weitere Wochen" der Kämpfe im Iran vorbereitet. Die Entscheidung darüber liege allerdings bei den Politikern, sagt Militärsprecher Nadaw Schoschani vor Reportern. "Aber wir sind bereit, noch wochenlang weiterzumachen. Wir haben die Ziele dafür, die Munition dafür, die personellen Ressourcen dafür." Der Angriff Israels und der USA auf den Iran hat Ende Februar begonnen. US-Präsident Donald Trump hatte damals gesagt, der Einsatz werde vier Wochen oder weniger dauern.

10.06 Uhr - EU-Energiekommissar Dan Jorgensen appelliert an die Regierungen der EU-Länder, sich auf eine länger andauernde Störung der Energiemärkte infolge des Iran-Kriegs vorbereiten. In einem Schreiben Jorgensens an die Minister, das Reuters vorliegt, heißt es, die Auswirkungen des Kriegs auf die Energieversorgung Europas seien derzeit zwar noch begrenzt. Die Regierungen seien jedoch gefordert, "rechtzeitig Vorkehrungen für eine möglicherweise anhaltende Störung zu treffen". Jorgensen schreibt den Ministern im Vorfeld einer Dringlichkeitssitzung an diesem Dienstag.

09.55 Uhr - China teilt mit, drei seiner Schiffe hätten kürzlich die Straße von Hormus passiert. China wisse die Unterstützung der beteiligten Parteien zu schätzen, erklärt ein Sprecher des Außenministeriums in Peking weiter, ohne Details zu nennen. Eigentlich blockiert der Iran die Straße von Hormus derzeit für Handelsschiffe oder Tanker. Zuletzt hatte es aber Berichte gegeben, dass diese vereinzelt gegen Geldzahlungen durchgelassen wurden. China zählt zudem zu den Ländern, mit denen der Iran in guter Beziehung bleiben will. Der Sprecher des Außenministeriums sagt zudem, China sei bereit, konstruktiv daran mitzuarbeiten, Frieden im Nahen Osten wiederherzustellen. Die Regierung in Peking setzt damit ihre Bemühungen fort, sich als Stabilitätsanker zu präsentieren und damit von den USA unter Präsident Donald Trump abzugrenzen.

06.46 Uhr - Das nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff ausgebrochene Feuer auf einem kuwaitischen Öltanker ist nach Angaben Dubais gelöscht worden. Die 24 Besatzungsmitglieder der "Al Salmi" seien in Sicherheit und es gebe keine Verletzten, teilen die Behörden des Golfemirats mit. Die Kuwait Petrol Corporation (KPC) erklärt unterdessen, dass der vollbeladene Supertanker bei einem iranischen Angriff getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. KPC warnte laut der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna vor einer drohenden Ölpest. Den Schiffsinformationsdiensten Lloyd's List Intelligence und TankerTrackers zufolge hat der Tanker zwei Millionen Barrel Öl aus Kuwait und Saudi-Arabien geladen. Laut Lloyd's sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.

06.30 Uhr - Bei Kampfeinsätzen im Süden des Libanon hat es in den Reihen des israelischen Militärs vier Tote gegeben. Zwei weitere Einsatzkräfte seien verletzt worden, teilt das Militär weiter mit.

03.20 Uhr - US-Präsident Donald Trump ist einem Medienbericht zufolge bereit, die Militärkampagne gegen den Iran zu beenden - auch wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße wolle er auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungskreise. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.

00.53 Uhr - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will sich nicht auf einen Zeitplan für ein Ende des Krieges mit dem Iran festlegen. Er wolle dafür keinen Zeitrahmen vorgeben, sagt Netanjahu in einem Interview mit dem US-Sender Newsmax.

00.40 Uhr - Ein unbekanntes Projektil trifft einen Tanker 31 Seemeilen nordwestlich von Dubai. Das Geschoss schlägt an der Steuerbordseite ein und löst ein Feuer aus, meldet die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO. Alle Besatzungsmitglieder sind den Angaben zufolge wohlauf und in Sicherheit.

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