31. Mrz (Reuters) - Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.
06.46 Uhr - Das nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff ausgebrochene Feuer auf einem kuwaitischen Öltanker ist nach Angaben Dubais gelöscht worden. Die 24 Besatzungsmitglieder der "Al Salmi" seien in Sicherheit und es gebe keine Verletzten, teilen die Behörden des Golfemirats mit. Die Kuwait Petrol Corporation (KPC) erklärt unterdessen, dass der vollbeladene Supertanker bei einem iranischen Angriff getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. KPC warnte laut der kuwaitischen Nachrichtenagentur Kuna vor einer drohenden Ölpest. Den Schiffsinformationsdiensten Lloyd's List Intelligence und TankerTrackers zufolge hat der Tanker zwei Millionen Barrel Öl aus Kuwait und Saudi-Arabien geladen. Laut Lloyd's sollte das Schiff den chinesischen Hafen Qingdao ansteuern.
06.30 Uhr - Bei Kampfeinsätzen im Süden des Libanon hat es in den Reihen des israelischen Militärs vier Tote gegeben. Zwei weitere Einsatzkräfte seien verletzt worden, teilt das Militär weiter mit.
03.20 Uhr - US-Präsident Donald Trump ist einem Medienbericht zufolge bereit, die Militärkampagne gegen den Iran zu beenden - auch wenn die Straße von Hormus weitgehend geschlossen bleibt. Die komplexe Operation zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße wolle er auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungskreise. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht bestätigen.
00.53 Uhr - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will sich nicht auf einen Zeitplan für ein Ende des Krieges mit dem Iran festlegen. Er wolle dafür keinen Zeitrahmen vorgeben, sagt Netanjahu in einem Interview mit dem US-Sender Newsmax.
00.40 Uhr - Ein unbekanntes Projektil trifft einen Tanker 31 Seemeilen nordwestlich von Dubai. Das Geschoss schlägt an der Steuerbordseite ein und löst ein Feuer aus, meldet die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO. Alle Besatzungsmitglieder sind den Angaben zufolge wohlauf und in Sicherheit.