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NAHOST-TICKER-USA: Verhandlungen mit dem Iran verlaufen gut

ReutersMar 30, 2026 6:03 PM

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

19.47 Uhr - Die Gespräche mit dem Iran dauern nach Angaben des Weißen Hauses an und machen gute Fortschritte. "Trotz des öffentlichen Auftretens des Regimes und falscher Berichterstattung gehen die Gespräche weiter und verlaufen gut", sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Was die Führung in Teheran öffentlich sage, unterscheide sich stark von dem, was den USA unter vier Augen mitgeteilt werde. Ob Leavitts Worte den Tatsachen entsprechen, ist unklar. Das Weiße Haus erklärte zudem, der Zeitplan für den Iran-Einsatz von vier bis sechs Wochen bleibe bestehen. US-Präsident Donald Trump hatte kurz nach beginn der Offensive Ende Februar gesagt, diese werde vier Wochen oder weniger dauern.

17.19 Uhr - Ein libanesischer Soldat wird bei einem israelischen Angriff auf einen Kontrollpunkt der Armee getötet. Fünf weitere Soldaten werden dabei verletzt, teilt die Regierung in Beirut zudem mit.

16.38 Uhr - Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete ist nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums in den Luftraum der Türkei eingedrungen und von der Nato abgeschossen worden. Die im östlichen Mittelmeer stationierte Luft- und Raketenabwehr des westlichen Militärbündnisses habe das Geschoss abgefangen, teilt das Ministerium mit. Es ist der vierte derartige Vorfall seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran.

13.40 Uhr - US-Präsident Donald Trump drängt den Iran abermals zur Öffnung der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus und droht anderenfalls mit Angriffen auf iranische Ölquellen und Kraftwerke. "Es wurden große Fortschritte erzielt", schreibt Trump in einem Social-Media-Beitrag. "Aber sollte aus irgendeinem Grund nicht in Kürze eine Einigung erzielt werden und sollte die Straße von Hormus nicht sofort 'für den Verkehr freigegeben' werden, werden wir unseren schönen 'Aufenthalt' im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Charg in die Luft jagen und vollständig zerstören."

13.16 Uhr - EU-Ratspräsident Antonio Costa hat nach eigenen Angaben ein gutes Gespräch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten Shehbaz Sharif über den Krieg im Iran geführt. In dem Telefonat sei es um Sharifs Einschätzung der Lage sowie um die Ergebnisse der jüngsten Beratungen der Außenminister Ägyptens, Saudi-Arabiens, Pakistans und der Türkei in Islamabad gegangen, teilt Costa auf der Plattform X mit. Die EU sei zutiefst besorgt über die Fortdauer des Krieges und dessen zunehmende Auswirkungen weltweit. Pakistan bereitet nach eigenen Angaben für die kommenden Tage Gespräche vor, die zur Beendigung des Konflikts beitragen sollen.

12.32 Uhr - Spanien sperrt seinen Luftraum für US-Flugzeuge, die an Angriffen auf den Iran beteiligt sind. "Wir genehmigen weder die Nutzung von Militärstützpunkten noch die Nutzung des Luftraums für Aktionen im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran", erklärt Verteidigungsministerin Margarita Robles. Spanien hatte sich bereits zuvor geweigert, gemeinsam mit den USA betriebene Militärbasen zur Verfügung zu stellen. Zuerst hatte die Zeitung "El Pais" unter Berufung auf Militärkreise über die verschärften Maßnahmen berichtet. Demnach zwingt die Sperrung des spanischen Luftraums US-Militärmaschinen dazu, das Nato-Mitglied Spanien auf dem Weg in den Nahen Osten zu umfliegen. Notfälle seien davon ausgenommen. Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo sagt dem Radiosender Cadena Ser, Spanien wolle sich nicht an einem einseitig und völkerrechtswidrig begonnenen Krieg beteiligen.

12.29 Uhr - Der Iran hat nach eigenen Angaben über Vermittler Nachrichten erhalten, die eine Verhandlungsbereitschaft der USA signalisieren. Die Führung in Teheran halte die US-Vorschläge jedoch für "unrealistisch, unlogisch und übertrieben", erklärt der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei.

12.22 Uhr - Die Bundesregierung spricht sich gegen die Ausweitung der Todesstrafe in Israel aus. Die Bundesregierung sehe dies mit großer Sorge und habe grundsätzliche Bedenken, sagt Regierungssprecher Steffen Meyer in Berlin. Die Entscheidung werde aber in Israel getroffen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes ergänzt, Deutschland lehne die Todesstrafe unter allen Umständen ab und versuche auf die Entscheidung noch einzuwirken.

12.02 Uhr - Die neuen Regeln an Tankstellen treten am Mittwoch in Kraft. Das sichere eine reibungslose Umsetzung und sei bereits zügig, sagt ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Der Bundespräsident hatte das Gesetz bereits am Freitag unterzeichnet, damit hätte es auch schon früher in Kraft treten können. Es begrenzt Preiserhöhungen an Tankstellen auf ein Mal pro Tag und schärft das Kartellrecht, um mehr Transparenz in die Preisgestaltung zu bringen.

09.49 Uhr - Der Iran bestätigt den Tod des Marinekommandanten der Revolutionsgarden, Aliresa Tangsiri. Er sei an den Folgen schwerer Verletzungen gestorben, berichten iranische Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte bereits am 26. März erklärt, dass die israelischen Streitkräfte Tangsiri sowie hochrangige Offiziere der Marine eliminiert hätten.

09.09 Uhr - Der Iran feuert nach Angaben des israelischen Militärs mehrere Raketenwellen auf Israel ab. Zudem gebe es zum zweiten Mal seit Beginn des US-israelischen Krieges einen Angriff aus dem Jemen, teilt das Militär mit. Zwei Drohnen aus dem Jemen seien am frühen Morgen abgefangen worden. Die vom Iran unterstützte jemenitische Huthi-Miliz ist am Wochenende mit Raketenangriffen auf Israel in den Krieg eingetreten.

08.44 Uhr - Bei dem im Südlibanon getöteten Blauhelmsoldaten handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen indonesischen Staatsbürger. Mindestens drei weitere Indonesier seien bei dem Vorfall verletzt worden, teilt das indonesische Außenministerium mit. Die Verletzten seien von "indirektem Artilleriefeuer" nahe des südlibanesischen Dorfes Adchit al-Kusair getroffen worden. UN-Generalsekretär Antonio Guterres übt scharfe Kritik: Angriffe auf Blauhelmsoldaten könnten Kriegsverbrechen gleichkommen, betont er. Alle Konfliktparteien müssten für die Sicherheit des UN-Personals sorgen. Die UN-Friedensmission (UNIFIL) hatte zuvor erklärt, die Herkunft des Projektils sei nicht bekannt. Es werde ermittelt. Die UN-Truppen sind im Südlibanon stationiert, um die Feindseligkeiten entlang der Demarkationslinie zu Israel zu überwachen.

07.41 Uhr - Im Iran sind einem Bericht staatlicher Medien zufolge zwei der Opposition nahestehende Männer hingerichtet worden. Sie hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen der Planung bewaffneter Angriffe in Teheran verurteilt worden, meldet das Nachrichtenportal der Justiz. Details zum Zeitpunkt der Festnahme der beiden Männer nennt das Portal nicht.

05.25 Uhr - Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben derzeit im gesamten Stadtgebiet von Teheran Infrastruktur der iranischen Führung an.

05.10 Uhr - Bei einem iranischen Angriff auf ein Strom- und Wasserentsalzungswerk in Kuwait ist nach Angaben von Behörden ein indischer Arbeiter ums Leben gekommen. Zudem wurde ein Betriebsgebäude der Anlage beschädigt, teilte das kuwaitische Ministerium für Elektrizität und Wasser auf der Online-Plattform X mit.

04.40 Uhr - Die indirekten Gespräche zwischen den USA und dem Iran über pakistanische Vermittler kommen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump einem Zeitungsbericht zufolge gut voran. Ein Abkommen über eine Waffenruhe könne ziemlich schnell erzielt werden, berichtet die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf Aussagen Trumps. Zudem erlaube der Iran nun 20 Öltankern unter pakistanischer Flagge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus und damit doppelt so vielen wie zuvor. Dies habe der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf genehmigt.

02.40 Uhr - US-Präsident Donald Trump will sich einem Zeitungsbericht zufolge offenbar das iranische Öl aneignen. Er wolle "das Öl im Iran nehmen" und könne den Exportknotenpunkt auf der Insel Charg einnehmen, berichtet die Zeitung "Financial Times" unter Berufung auf ein Interview mit Trump.

01.10 Uhr - Bei der Explosion eines Projektils nahe dem südlibanesischen Dorf Adchit al-Kusair ist nach Angaben der UN-Friedensmission (UNIFIL) ein Blauhelmsoldat ums Leben gekommen. Ein weiterer UN-Soldat wurde lebensgefährlich verletzt. "Wir kennen die Herkunft des Projektils nicht und haben eine Untersuchung eingeleitet, um alle Umstände zu klären", teilte die Mission mit. Die UN-Truppen sind im Südlibanon stationiert, um die Feindseligkeiten entlang der Demarkationslinie zu Israel zu überwachen. In dem Gebiet kommt es immer wieder zu Gefechten zwischen israelischen Truppen und Kämpfern der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.

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