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Irans Parlamentspräsident wirft den USA Täuschungsmanöver vor

ReutersMar 29, 2026 11:27 AM

- Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf hat den USA Täuschungsmanöver bei ihrem Vorstoß für eine diplomatische Beendigung des Kriegs in Nahost vorgeworfen. Die USA würden unter dem Deckmantel von Verhandlungsangeboten insgeheim einen Bodenangriff vorbereiten, sagte Kalibaf in einer Botschaft an die Nation am Sonntag. Der Iran sei aber bereit zu reagieren. Seine Streitkräfte warteten auf die Ankunft von US-Bodentruppen, um diese und ihre regionalen Partner zur Rechenschaft zu ziehen.

Zuvor hatte die "Washington Post" berichtet, dass das US-Verteidigungsministerium wochenlange Einsätze von Bodentruppen im Iran vorbereite, bei denen Spezialeinheiten und auch reguläre Infanterietruppen zum Einsatz kommen könnten. Es sei jedoch unklar, ob Präsident Donald Trump den Plänen zustimmen werde. Die US-Regierung hat zur Verstärkung ihrer Truppen im Zuge des seit einem Monat andauernden Krieges Tausende Marineinfanteristen in den Nahen Osten entsandt. Ein erstes Kontingent mit einem amphibischen Kriegsschiff traf nach US-Angaben am Freitag in der Region ein. Trump hatte zuletzt die Frist für angedrohte Angriffe auf iranische Energieanlagen mehrfach verlängert, um dem Iran nach eigenen Angaben mehr Zeit für Verhandlungen über ein Ende des Kriegs zu geben.

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