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MÄRKTE-Verlängertes Iran-Ultimatum macht Öl etwas billiger

ReutersMar 27, 2026 7:09 AM

- Das verlängerte Iran-Ultimatum von US-Präsident Donald Trump hat am Ölmarkt für etwas Entspannung gesorgt. Öl der Nordseesorte BrentLCOc1 und US-Öl WTICLc1 verbilligten sich am Freitag in der Spitze um jeweils gut 2,5 Prozent auf 105,09 beziehungsweise 92,08 Dollar je Fass. Trump hat die angedrohten Angriffe auf Energieanlagen im Iran nach eigenen Angaben für zehn weitere Tage ausgesetzt. Zudem sagte er, die laufenden Gespräche mit der Regierung in Teheran liefen sehr gut. Am Donnerstag hatten schwindende Hoffnungen auf ein rasches Ende des Nahost-Krieges die Preise noch um rund fünf Prozent nach oben getrieben.

Analysten warnten jedoch vor zu viel Euphorie. "Es liegt im Interesse aller Beteiligten, dass dieser Konflikt schnell vorbei ist", sagte Diana Mousina, stellvertretende Chefökonomin bei AMP. Doch Verhandlungen könnten auch scheitern, und es könnte noch schlimmer kommen. Die Analysten der Macquarie Group warnten, dass die Öl-Preise möglicherweise bis auf 200 US-Dollar steigen würden, sollte sich der Krieg bis Ende Juni hinziehen.

Der Iran-Krieg begann Ende Februar mit einem Angriff der USA und Israels auf den Iran. Die Islamische Republik hat den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus - ein wichtiger Wasserweg insbesondere für die weltweite Öl- und Erdgasversorgung - inzwischen weitgehend blockiert. Normalerweise wird etwa ein Fünftel des weltweiten Angebots an Rohöl und Flüssigerdgas durch die Meerenge transportiert. Durch den Krieg fehlen dem Weltmarkt täglich elf Millionen Barrel Öl. Die Preise schnellten zeitweise bis auf knapp 120 Dollar je Fass nach oben.

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