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Gasekonzern Air Liquide warnt vor Helium-Lieferengpässen durch Iran-Krieg

ReutersMar 25, 2026 8:16 AM

- Der Industriegasekonzern Air LiquideAIRP.PA hat vor Versorgungsengpässen bei Helium durch den Iran-Krieg gewarnt. Der wichtige Anbieter QatarEnergyQATPE.UL mache höhere Gewalt für ausbleibende Lieferungen geltend, sagte Air-Liquide-Managerin Armelle Levieux am Mittwoch anlässlich der Eröffnung eines neuen Werks in Taiwan. Um die Ausfälle abzufedern, werde ihr Unternehmen verstärkt auf Helium-Produzenten aus anderen Regionen zurückgreifen.

Helium ist ein Nebenprodukt der Erdgasförderung und wird unter anderem zur Produktion von Computerchips benötigt. Es dient vor allem zur Kühlung hochsensibler Fertigungsanlagen. Bislang gibt es keine ernstzunehmenden Alternativen dazu. Air Liquide ist ein wichtiger Zulieferer der Halbleiterbranche. Zu den Kunden des französischen Unternehmens gehört der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC2330.TW aus Taiwan. Das taiwanische Wirtschaftsministerium hatte am Dienstag mitgeteilt, die Helium-Versorgung sei durch Importe aus den USA gesichert.

QatarEnergy zufolge betreffen die Lieferausfälle unter anderem Abnehmer in Italien, Belgien, Südkorea und China. Iranische Angriffe haben nach Aussagen des katarischen Energieministers 17 Prozent der dortigen Flüssiggas-Exportkapazitäten ausgeschaltet. Die Folgen könnten noch bis zu fünf Jahre zu spüren sein. Der deutsche Halbleiter-Hersteller InfineonIFXGn.DE sieht seine Helium-Beschaffung durch den Krieg im Nahen Osten nicht beeinträchtigt. Er beziehe den Rohstoff aus anderen Quellen.

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