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Deutschland bleibt bei Seltenen Erden außen vor

ReutersMar 25, 2026 5:04 AM

- Die USA und Japan sichern sich schnell die Versorgung mit Seltenen Erden, Deutschland und Südkorea bleiben außen vor. Dies sagte der Chef des australischen Bergbauunternehmens Arafura Rare EarthsARU.AX, Darryl Cuzzubbo. "Die EU und besonders Deutschland sowie Korea sind ziemlich ungeschützt. Wo werden sie ihre Lieferungen herbekommen?", fragte er. China hatte im vergangenen Jahr Exportbeschränkungen für einige dieser Mineralien verhängt. Die Rohstoffe sind wichtig für die Auto- und Rüstungsindustrie. Dies hatte die USA dazu gebracht, neue Lieferquellen zu suchen.

Außerhalb Chinas gibt es nur zwei westliche Unternehmen, die in großem Umfang produzieren: Lynas Rare EarthsLYC.AX aus Australien und MP MaterialsMP.N aus den USA. Die US-Regierung hat sich im vergangenen Jahr Lieferungen von MP Materials gesichert. "Das deckt nicht ihren gesamten Bedarf, aber einen großen Teil", sagte Cuzzubbo. Japan schloss diesen Monat einen Liefervertrag mit Lynas bis 2038 ab. Das Pentagon erhielt einen kleineren, kürzeren Vertrag.

Seit die Lynas-Lieferungen vergeben sind, spüre Arafura mehr Dringlichkeit bei möglichen Käufern, sagte Cuzzubbo. Sein Unternehmen plant, ab der zweiten Jahreshälfte 2029 jährlich 4.440 Tonnen Neodym-Praseodym-Oxid zu liefern. Dies sind etwa vier Prozent der weltweiten Menge. Arafura hat bereits Lieferverträge mit den Autoherstellern Hyundai Motor011760.KS und Kia000270.KS sowie mit SiemensSIEGn.DE Gamesa Renewable Energy und dem Rohstoffhändler Traxys. Das Unternehmen sucht noch Abnehmer für weitere 1.200 Tonnen.

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