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NAHOST-TICKER-Iran zur Hilfe bei Untersuchung von Angriffen auf zivile Ziele bereit

ReutersMar 15, 2026 8:57 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

09.25 Uhr - Der Iran bestreitet, zivile Ziele oder Wohngebäude im Nahen Osten angegriffen zu haben. Die Führung in Teheran sei bereit, mit ihren Nachbarn einen Ausschuss zu bilden, um die Verantwortung für solche Angriffe zu untersuchen, sagt Außenminister Abbas Araghtschi. Er äußert sich in einem Interview der arabischen Zeitung "Al-Araby al-Jadeed", das auf dem Telegram-Kanal des Ministers veröffentlicht wird. Die arabischen Golfstaaten haben den Iran aufgefordert, die Angriffe auf ihre Gebiete einzustellen. Dort waren nicht nur US-Militärstützpunkte getroffen, sondern auch Energieanlagen und Wohngebiete beschädigt worden. Araghtschi sagt weiter, sein Land stehe mit mehreren Ländern am Persischen Golf in Kontakt und begrüße jede Initiative, die ein vollständiges Ende des Krieges der USA und Israels gegen den Iran gewährleisten könne. Die diplomatische Kommunikation mit Katar, Saudi-Arabien, dem Oman und weiteren Nachbarländern werde fortgesetzt.

08.15 Uhr - Nach einem Drohnenangriff und einem Brand am Samstag ist die Ölverladung im Emirat Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) Branchenkreisen zufolge wieder aufgenommen worden. Fudschaira liegt außerhalb der Straße von Hormus und ist ein wichtiger Betankungshafen sowie ein Rohölexportterminal. Über das Emirat wird täglich etwa eine Million Barrel Murban-Rohöl aus den VAE exportiert. Dies entspricht etwa einem Prozent der weltweiten Nachfrage. Der staatliche Ölkonzern ADNOC aus Abu Dhabi, der in dem Emirat tätig ist, war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über die Wiederaufnahme der Ölverladung in dem Emirat berichtet.

07.07 Uhr - Im Nordwesten des Irans sind zwanzig Menschen unter dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit Israel festgenommen worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Provinz West-Aserbaidschan. Den Festgenommenen werde vorgeworfen, Daten über die Standorte militärischer und sicherheitsrelevanter Einrichtungen des Irans an Israel übermittelt zu haben. Israel hat eine neue Phase seiner Angriffe auf den Iran eingeleitet und zielt dabei auf Sicherheitskontrollpunkte. Es stütze sich dabei auf Hinweise von Informanten vor Ort, hatte eine mit der israelischen Militärstrategie vertraute Person in der vergangenen Woche Reuters gesagt.

05.30 Uhr - Saudi-Arabien hat dem Verteidigungsministerium zufolge zehn Drohnen über der Hauptstadt Riad und den östlichen Regionen des Landes abgefangen.

03.55 Uhr - Das US-Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben sechs bei einem Flugzeugabsturz im Irak getötete US-Soldaten identifiziert. Ein feindlicher oder versehentlicher Beschuss sei nicht die Ursache gewesen, hieß es. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine vom Iran unterstützte Miliz, hatte dagegen erklärt, sie habe das Flugzeug abgeschossen. Zunächst hatte das US-Militär den Tod von vier der sechs Besatzungsmitglieder bestätigt und nach den beiden anderen suchen lassen. Die Soldaten waren an Bord eines Tankflugzeugs vom Typ KC-135, das zur Unterstützung von US-Angriffen auf den Iran im Einsatz war. An dem Absturz war dem Militär zufolge ein weiteres Flugzeug beteiligt. Die Untersuchung des Vorfalls dauert an.

02.40 Uhr - Das US-Außenministerium ordnet die Ausreise von nicht-essenziellen Regierungsmitarbeitern und deren Familienangehörigen aus dem Oman an. Als Grund nennt die Behörde Sicherheitsrisiken im Zuge des andauernden Krieges der USA und Israels gegen den Iran.

01.08 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat mit weiteren Angriffen auf die iranische Insel Charg gedroht. Die USA könnten die Insel "nur zum Spaß noch ein paar Mal treffen", sagte Trump in einem Interview mit dem Sender NBC News. Die bisherigen US-Angriffe hätten den größten Teil der Insel "total zerstört". Trump zeigte sich zugleich offen für eine Verhandlungslösung zur Beendigung des Konflikts. Er sei jedoch noch nicht bereit, ein Abkommen mit dem Iran zu schließen, da "die Bedingungen noch nicht gut genug sind". Berichte über den Tod des neuen obersten Führers des Iran nannte Trump "ein Gerücht".

00.50 Uhr - Großbritannien prüft einem Bericht der Zeitung "The Telegraph" zufolge die Entsendung Tausender Abfangdrohnen in den Nahen Osten. Demnach untersuchen Militärvertreter, ob das Abfangdrohnensystem "Octopus" zur Verteidigung gegen iranische "Shahed"-Drohnen eingesetzt werden kann. Das System wird in Großbritannien für den Einsatz der Ukraine gegen Russland hergestellt. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht überprüfen.

00.20 Uhr - Nach einem Drohnenangriff auf die Raffinerie Lanaz in der nordirakischen Stadt Erbil bleibt der Betrieb ausgesetzt. Ein durch den Angriff ausgelöster Brand sei inzwischen unter Kontrolle, teilten Vertreter des Ministeriums für Bodenschätze der kurdischen Regionalregierung mit. Der Betrieb bleibe ausgesetzt, bis das Ausmaß des Schadens begutachtet sei, hieß es weiter.

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