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UKRAINE-TICKER-Ukraine: USA verschieben Dreiergespräche mit Russland

ReutersMar 13, 2026 9:34 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

22.27 Uhr - Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche zum Konflikt verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs. Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer Seifenoper, sagt Selenskyj demnach. Die Ukraine sei zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Emiraten bereit. Russland lehne jedoch die USA als Ort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz - was Washington wiederum zurückweise. Die Entscheidung liege nun bei den USA. Seit Jahresbeginn fanden bereits zwei von den USA vermittelte Gesprächsrunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten und eine weitere in Genf statt. Hauptstreitpunkt bleiben die Gebietsansprüche im Donbass.

14.15 Uhr - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert die Entscheidung der USA, Sanktionen auf russisches Öl zu lockern. Das trage nicht dazu bei, den Krieg zu beenden und Frieden in der Ukraine zu schaffen, sagt Selenskyj während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Russland könnte durch Schritt rund zehn Milliarden Dollar für den Krieg einnehmen, sagt Selenskyj.

12.24 Uhr - Unmittelbar vor dem Paris-Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj versichert Frankreich seine trotz Iran-Krieg und Ölkrise ungebrochene Solidarität. "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken wird. Sie bleibt für uns ein zentrales Sicherheitsthema", erklärt ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."

12.05 Uhr - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland energie- und geopolitisch für falsch. Sanktionen sollten den finanziellen Spielraum für Kriegsführung begrenzen, erklärt DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. "Wenn sie kurzfristig aufgeweicht werden, stärkt das genau jene fossilen Machtstrukturen, die Konflikte überhaupt erst ermöglichen." Die temporäre Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sei ein klassischer energiepolitischer Kurzschluss. "Ein kurzfristiges Markt- oder Preisproblem wird ausgerechnet mit der Energiequelle beantwortet, die das Problem strukturell verursacht hat."

11.57 Uhr - Bei einem russischen Raketenangriff in der nordostukrainischen Region Kupjansk sind nach ukrainischen Angaben drei Menschen getötet worden. Getroffen worden sei ein Bus, teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit. Bei den Toten handele es sich um den Fahrer und zwei Fahrgäste. Es habe zudem vier Verletzte gegeben. Auch Wohnhäuser seien beschädigt worden.

08.05 Uhr - Russische Drohnen haben ukrainischen Angaben zufolge Hafenanlagen in der südukrainischen Region Odessa angegriffen. Dabei wurde ein Lebensmittellager beschädigt, wie Gouverneur Oleh Kiper auf Telegram mitteilt.

01.31 Uhr - Die Ukraine und Rumänien wollen laut dem rumänischen Präsidenten Nicusor Dan künftig gemeinsam ukrainische Verteidigungssysteme wie Drohnen in Rumänien herstellen. "Wir haben über unsere militärische Zusammenarbeit gesprochen, und eines der von uns unterzeichneten Dokumente umfasst auch die Zusammenarbeit bei der Drohnenproduktion", teilte Nicusor Dan nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit. Selenskyj sagte, die besondere Expertise seines Landes liege in der Integration von Drohnen-Software in das umfassendere Verteidigungssystem eines Landes. EU- und Nato-Mitglied Rumänien hat eine 650 Kilometer lange Grenze zur Ukraine. Russische Drohnen sind mehrmals in rumänischen Luftraum eingedrungen.

00.38 Uhr - Die Ukraine öffnet ihren Verbündeten den Zugang zu ihren Schlachtfelddaten, um die Entwicklung von Software für Künstliche Intelligenz (KI) bei Drohnen zu trainieren. Dies teilt Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram mit. "Die Ukraine besitzt eine einzigartige Sammlung von Schlachtfelddaten, die nirgendwo sonst auf der Welt ihresgleichen hat", schreibt Fedorow. Dazu gehörten Millionen von kommentierten Bildern, die bei Zehntausenden von Kampfeinsätzen gesammelt worden seien. Die Ukraine habe eine Plattform geschaffen, um KI-Modelle sicher zu trainieren, ohne sensible Daten preiszugeben. Die Datensätze würden ständig aktualisiert. Die Ukraine erhoffe sich davon eine beschleunigte Entwicklung von KI-Modellen, die sie dann in ihrem seit vier Jahren andauernden Abwehrkampf gegen Russland einsetzen könne.

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