tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

NAHOST-TICKER-US-Militär: Alle sechs Personen an Bord von Tankflugzeug tot

ReutersMar 13, 2026 2:31 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

15.24 Uhr - Bei dem Absturz des US-Tankflugzeugs über dem Irak sind nach Angaben des amerikanischen Militärs alle sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Die Armee bestätigt damit den Tod von zwei Personen, über deren Schicksal zuvor noch nichts bekannt geworden war. Zunächst war daher von vier Toten die Rede gewesen.

14.30 Uhr - Papst Leo legt christlichen Spitzenpolitikern, die Kriege beginnen, einen Gang zur Beichte nahe. "Haben jene Christen, die in bewaffneten Konflikten schwere Verantwortung tragen, die Demut und den Mut, ernsthaft ihr Gewissen zu erkunden und zur Beichte zu gehen?", fragt das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche in einer Rede vor Priestern. Leo nennt keine konkreten Namen oder Konflikte. Er hat jedoch in den vergangenen Tagen verstärkt auf ein Ende des Iran-Kriegs gedrungen, der am 28. Februar mit gemeinsamen Luftangriffen der USA und Israels begann. US-Präsident Donald Trump wuchs im christlich-presbyterianischen Glauben auf. Einige seiner ranghohen Regierungsmitglieder wie Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio sind Katholiken. Die katholische Kirche lehnt Krieg generell ab.

14.05 Uhr - Frankreich und Italien haben einem Medienbericht zufolge Gespräche mit dem Iran aufgenommen. Ziel sei es, eine Vereinbarung auszuhandeln, die für ihre Schiffe eine sichere Passage durch die Straße von Hormus garantiere, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Reuters konnte für den Bericht zunächst keine Bestätigung erhalten.

14.01 Uhr - Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, ist nach Einschätzung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verletzt und wahrscheinlich entstellt. Als Beleg für seine Annahme verweist Hegseth auf die erste Erklärung Chameneis seit seiner Ernennung, die am Donnerstag von einem Fernsehmoderator verlesen wurde. Sie sei ohne Ton und ohne Video veröffentlicht worden, es habe sich um eine rein schriftliche Erklärung gehandelt, sagt Hegseth. "Der Iran hat viele Kameras und viele Diktiergeräte. Warum eine schriftliche Erklärung? Ich denke, Sie wissen, warum. Sein Vater ist tot. Er hat Angst, er ist verletzt, er ist auf der Flucht und es fehlt ihm an Legitimität."

13.51 Uhr - Nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist nicht belegt, dass die Straße von Hormus vom Iran vermint wurde. Zwar hätten die USA gehört, wie die Iraner darüber gesprochen hätten, sagt Hegseth auf einer Pressekonferenz. Aber es gebe keine entsprechenden "klaren Belege" dafür. In Medienberichten hieß es kürzlich, der Iran habe etwa ein Dutzend Minen in der Meerenge platziert.

13.17 Uhr - Nach den Angriffen der USA und Israels auf iranische Atomanlagen sind russischen Angaben zufolge keine veränderten Strahlungswerte festzustellen. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf den Chef des Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow. Es bleibt zunächst unklar, auf welche konkreten Angriffe sich der Bericht bezieht. Der Iran hatte in der vergangenen Woche erklärt, die Anlage in Natans sei getroffen worden, es sei jedoch keine Radioaktivität ausgetreten.

12.20 Uhr - Eine fünfstellige Zahl Deutscher hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes die Krisenregion verlassen. Die Bundesregierung habe davon 1100 besonders Schutzbedürftige und ihre engsten Angehörigen mit sechs Sonderflügen ausgeflogen, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Der wahrscheinlich letzte von der Regierung organisierte Flug habe am Donnerstag stattgefunden und sei nicht mehr voll ausgelastet gewesen. Eine eigenständige Ausreise sei über kommerzielle Flüge und Landwege möglich. Eine mittlere dreistellige Zahl von Deutschen werde in der Region individuell beraten.

12.20 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat Begleitschutz der USA für Schiffe in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Das könne man tun, falls dies nötig sei, sagt er dem Sender Fox News. Zudem kündigt er für die kommende Woche "sehr harte" militärische Schläge gegen den Iran an.

11.32 Uhr - Bundeskanzler Friedrich Merz und der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre planen derzeit keine Beteiligung ihrer Länder am Iran-Krieg der USA und Israels. "Im Augenblick gibt es aus meiner Sicht deswegen auch keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken", sagt Merz im norwegischen Andoya auf die Frage, ob Deutschland sich an der Sicherung der Straße von Hormus für die Schifffahrt beteiligen könnte. "Ich will es noch einmal sehr deutlich sagen: Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden. Und insofern sind alle unsere Bemühungen darauf gerichtet, den Krieg zu beenden." Norwegens Ministerpräsident sagt, dass sein Land die fünftgrößte Schifffahrtsnation der Welt sei. Der Iran dürfe die Straße von Hormus nicht verminen. Aber es gebe zurzeit keine Pläne, dort mit Militär zu operieren.

11.10 Uhr - Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei vom Iran in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht.

11.07 Uhr - Bei dem Absturz des US-Tankflugzeugs über dem Irak sind nach Angaben des amerikanischen Militärs vier der sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Der Rettungseinsatz für die beiden anderen laufe noch, teilt das US-Militär mit. Ermittlungen zu dem Vorfall dauerten an. Der Absturz sei nicht auf feindlichen Beschuss zurückzuführen, heißt es in einer Erklärung weiter. Die Islamische Widerstandsbewegung im Irak, eine von Iran unterstützte Miliz, erklärt dagegen, sie habe das Flugzeug abgeschossen.

10.41 Uhr - US-Präsident Donald Trump geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass der Iran kurz vor der Kapitulation steht. Dies habe Trump den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in einer Telefonkonferenz am Mittwoch gesagt, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf drei mit dem Vorgang vertraute Personen. Trump habe erklärt, er habe "einen Krebs beseitigt, der uns alle bedroht hat". Da niemand mehr wisse, wer im Iran die Führung innehabe, gebe es auch niemanden, der die Kapitulation verkünden könne. Vom US-Präsidialamt war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

09.24 Uhr - Irakischen Sicherheitskreisen zufolge ist die Lanaz-Raffinerie westlich der irakischen Stadt Erbil mit Drohnen angegriffen worden. Das Ausmaß der Schäden sei begrenzt, der Betrieb laufe weiter. Erbil ist die Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak.

08.15 Uhr - Das israelische Militär hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der Hauptstadt.

07.37 Uhr - Das israelische Militär bombardiert die Srarieh-Brücke über den Litani-Fluss im Libanon. Die Brücke sei ein wichtiger Übergang für die Hisbollah, teilt die Armee mit. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen. Dies ist offenbar das erste Mal in der laufenden Offensive, dass Israel den gezielten Beschuss ziviler Infrastruktur einräumt. Der Litani fließt im Süden des Libanon.

06.40 Uhr - Israel weitet seine Angriffe auf die libanesische Hauptstadt aus. Eine Drohne habe ein Wohnhaus im Beiruter Stadtteil Burdsch Hammud getroffen, melden libanesische Medien. Es ist der erste Angriff auf den Bezirk am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt. Bislang konzentrierten sich die Angriffe auf die Hochburg der Hisbollah-Miliz im Süden der Hauptstadt.

06.30 Uhr - Die Ausnahmegenehmigung der USA für den Kauf von sanktioniertem russischen Öl betrifft nach Angaben aus Moskau 100 Millionen Barrel. Angesichts der wachsenden Energiekrise scheine eine weitere Lockerung der Restriktionen unvermeidlich, schreibt der russische Gesandte Kirill Dmitrijew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Dies gelte trotz des Widerstands einiger "Brüsseler Bürokraten". Die USA haben eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. US-Finanzminister Scott Bessent hat dies mit der Stabilisierung der Energiemärkte begründet.

03.21 Uhr - Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran Munitionsvorräte für "Jahre" verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Insider.

03.14 Uhr - Eine vom Iran unterstützte Milizengruppe hat nach eigenen Angaben ein Tankflugzeug des US-Militärs vom Typ KC-135 im Westirak abgeschossen. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilt mit, der Abschuss sei "zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes" erfolgt. Das US-Militär hatte zuvor den Absturz eines US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Iraks gemeldet. Demnach habe es sich dabei nicht um feindlichen Beschuss oder Eigenbeschuss gehandelt.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Empfohlene Artikel

KeyAI