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KORRIGIERT-EXKLUSIV-Insider zufolge erklärt Shell Kunden, die katarisches LNG kaufen, höhere Gewalt

ReutersMar 11, 2026 2:13 PM
  • Shell unterhält langjährige Partnerschaft mit QatarEnergy
  • Katar stoppte die Produktion in der 77-mtpa-LNG-Anlage

- von Marwa Rashad

- Shell SHEL.L, der weltgrößte Flüssiggashändler, hat höhere Gewalt für LNG-Ladungen erklärt, die er von QatarEnergy kauft und an seine Kunden weltweit verkauft, wie drei Insider am Mittwoch gegenüber Reuters erklärten.

Katar, der zweitgrößte LNG-Exporteur der Welt, kündigte letzte Woche einen Produktionsstopp in seiner Anlage mit einer Jahreskapazität von 77 Millionen Tonnen (mtpa) an und erklärte Force Majeure für LNG-Lieferungen.

Shell lehnte eine Stellungnahme ab.

Andere katarische LNG-Käufer, darunter TotalEnergies und einige asiatische Unternehmen, haben Mitteilungen über höhere Gewalt von Katar erhalten und ihren Kunden mitgeteilt, dass sie ihnen kein katarisches LNG verkaufen werden, solange die Anlagen geschlossen bleiben, so zwei weitere Insider.

Eine Person, die mit der Angelegenheit vertraut ist, sagte, dass TotalEnergies TTEF.PA keine höhere Gewalt erklärt hat, eine Mitteilung, die verwendet wird, um Ereignisse zu beschreiben, die außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens liegen, wie z.B. eine Naturkatastrophe, die es normalerweise von vertraglichen Verpflichtungen ohne Strafe entbindet.

Sowohl Shell als auch TotalEnergies unterhalten langfristige Partnerschaften mit QatarEnergy und sind an dem massiven Ausbauprojekt North Field des Unternehmens beteiligt, mit dem die Kapazität bis 2027 erhöht werden soll.

Analysten schätzen, dass Shell 6,8 Mio. tpa katarisches LNG abnimmt, während TotalEnergies 5,2 Mio. tpa bezieht.

Der katarische Energieminister Saad al-Kaabi erklärte letzte Woche gegenüber der Financial Times, dass es "Wochen bis Monate" dauern würde, bis die Lieferungen wieder normal laufen, selbst wenn der Krieg heute beendet würde. QatarEnergy hatte am Mittwoch höhere Gewalt über die LNG-Lieferungen verhängt.

Insider berichteten Reuters letzte Woche, dass die an die Kunden verschickten Mitteilungen über höhere Gewalt besagten, dass die LNG-Lieferungen für März nicht betroffen seien, während die Auswirkungen ab April zu spüren seien.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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