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NAHOST-TICKER-Iran: Dutzende Festnahmen wegen Spionagevorwürfen

ReutersMar 10, 2026 9:53 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

22.48 Uhr - Die iranischen Behörden haben nach eigenen Angaben zahlreiche Menschen wegen Spionagevorwürfen festgenommen. Ein ausländischer Staatsbürger habe für die USA und Israel spioniert und als Mittelsmann für zwei Golfstaaten agiert, teilt das Geheimdienstministerium laut staatlichen Medien mit. Zudem seien in den vergangenen Tagen 30 "Spione, inländische Söldner und Agenten" Israels und der USA gefasst worden. Polizeichef Ahmadresa Radan erklärt im staatlichen Fernsehen zudem, es seien bislang etwa 81 Personen in Gewahrsam genommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, interne Informationen an "feindliche Medien und Feinde" weitergegeben zu haben.

22.40 Uhr - Der französische Präsident Emmanuel Macron beruft für Mittwoch eine Videokonferenz der G7-Staats- und Regierungschefs zur Lage im Nahen Osten ein. Schwerpunkte der Beratungen seien die Auswirkungen des Konflikts auf die Energiemärkte sowie Maßnahmen zur Bewältigung der Situation, teilt der Elysée-Palast mit. Die Schalte soll um 15.00 Uhr (MEZ) beginnen. Zur Gruppe der Sieben (G7) gehören neben dem aktuellen Vorsitzland Frankreich auch Deutschland, Italien, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA.

22.15 Uhr - Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump in den vergangenen Stunden zehn "inaktive Boote und/oder Schiffe zum Verlegen von Minen" vollständig zerstört. Er kündigt auf seinem Online-Dienst Truth Social an, zu einem späteren Zeitpunkt Details zu nennen. In einem vorherigen Beitrag schreibt er allerdings, dass die USA "dieselben Technologien und Raketenkapazitäten einsetzen wie gegen Drogenhändler, um alle Boote oder Schiffe, die versuchen, die Straße von Hormus zu verminen, permanent zu eliminieren".

22.00 Uhr - Die US-Marine hat nach Angaben von Insidern fast tägliche Bitten der Schifffahrtsbranche abgelehnt, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Zur Begründung habe die Marine darauf verwiesen, dass das Risiko von Angriffen derzeit zu hoch sei, sagen die Insider, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Die Einschätzung der Marine steht im Widerspruch zu Aussagen von Präsident Donald Trump, wonach die USA im Bedarfsfall jederzeit zu Begleitschutz bereit seien, um die Transporte in der wichtigen Wasserstraße wieder aufzunehmen. Nach Angaben von General Dan Caine, dem Vorsitzenden des Generalstabs der Streitkräfte der Vereinigten Staaten, hat das US-Militär damit begonnen, Optionen für mögliche Schiffseskorten durch die Meerenge zu prüfen, falls ein entsprechender Befehl erteilt werden sollte. Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran ruht der Schiffsverkehr in der Meerenge fast vollständig.

21.10 Uhr - Der israelische Präsident Jitzchak Herzog legt sich nicht auf einen konkreten Zeitplan für den Krieg gegen den Iran fest. "Die Iraner sind diejenigen, die überall in der Region und in der Welt Chaos und Terror verbreiten. Ich denke also, wenn wir alles nur an einem Tachometer messen, kommen wir nicht weiter. Wir müssen tief durchatmen und zum Endergebnis gelangen", sagt Herzog in einem vorab veröffentlichten "Bild"-Interview. Wenn die iranische Bedrohung eliminiert sei, sei dies wie Sauerstoff für Israel: "Wir können ermöglichen, dass das gesamte System in der Region plötzlich wieder atmen und sich weiterentwickeln kann. Das ist fantastisch." Herzog äußert die Erwartung, derzeit "die gesamte Konfiguration des Nahen Ostens" zu verändern und verweist auf den Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023: "Es ist ein zusammenhängender Krieg. Er begann am 7. Oktober, und meiner Meinung nach erreichen wir vielleicht das letzte Kapitel des Krieges." Herzog verteidigt auch den Beschuss iranischer Ölfelder: Dadurch werde Irans "Kriegsmaschinerie" die Finanzierung entzogen.

20.50 Uhr - US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, keine Minen in der Straße von Hormus zu platzieren. Die USA hätten zwar keine Berichte, wonach der Iran dies getan habe, erklärt Trump in seinem Online-Dienst Truth Social. Sollte der Iran aber dennoch "aus irgendeinem Grund" Minen in der Meerenge ausgelegt haben, so müsse er diese sofort entfernen. Sollte dies nicht unverzüglich geschehen, "wird dies für den Iran militärische Konsequenzen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß haben". Sollten die Iraner hingegen "entfernen, was womöglich platziert wurde", wäre das "ein großer Schritt in die richtige Richtung".

20.10 Uhr - US-Präsidialamtssprecherin Karoline Leavitt stellt klar, dass die USA bislang keinen Öl-Tanker oder irgendein anderes Handelsschiff durch die Straße von Hormus eskortiert haben. Sie sagt dies auf einer Pressekonferenz, nachdem Energieminister Chris Wright kurz zuvor für Verwirrung in der Sache sorgte. Er löschte einen Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X, in dem er erklärt hatte, dass die US-Marine einen Öltanker erfolgreich durch Straße von Hormus eskortiert habe.

19.40 Uhr - Die US-Regierung hat Israel einem Medienbericht zufolge aufgefordert, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir übermittelt worden, meldet das Portal Axios unter Berufung auf Insider. Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begründet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen Ölsektor zusammenarbeiten wolle. Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bevölkerung schadeten und massive Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten auslösen könnten. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen zunächst nicht vor.

19.35 Uhr - Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen dafür, dass der Iran Vorbereitungen zur Verlegung von Minen in der Straße von Hormus treffe. Eine Bestätigung des auf dem Kurznachrichtendienst X verbreiteten Berichts liegt zunächst nicht vor.

19.19 Uhr - Bis zu 150 Mitglieder der US-Truppen sind Insidern zufolge bislang im Krieg gegen den Iran verwundet worden. Die gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters genannte Zahl ist weitaus höher als die vom Pentagon offiziell verbreitete, wonach bisher acht US-Truppenangehörige schwer verletzt wurden. Kurz nach Veröffentlichung des Reuters-Berichts bestätigt das Pentagon die Angaben und erklärt, etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden. Die meisten Verletzungen seien geringfügig gewesen. 108 Truppenangehörige leisteten bereits wieder ihren Dienst.

18.37 Uhr - US-Energieminister Chris Wright sorgt für Verwirrung. Er löscht einen Eintrag auf dem Kurznachrichtendienst X, in dem es hieß, die US-Marine habe erfolgreich einen Öl-Tanker durch die Straße von Hormus eskortiert, "um sicherzustellen, dass Öl weiterhin in die globalen Märkte fließt". Warum Wright den Post entfernt hat, ist zunächst nicht klar.

18.30 Uhr - Botschafter aus den 32 Mitgliedstaaten der Nato haben Diplomaten zufolge vor, sich kommende Woche mit Amtskollegen aus den Golfstaaten zu treffen. Thema sollen demnach der Iran-Krieg und Spannungen in der Region sein. Erwartet würden zu den Gesprächen Vertreter aus Bahrain, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

18.00 Uhr - Ein Supertanker mit zwei Millionen Barrel iranischem Öl an Bord hat Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus durchquert. Auswertungen von Lloyd's List Intelligence und Kpler zeigen, dass das unter der Flagge Guyanas fahrende Schiff "Cuma" am 9. März die Meerenge mit Ziel China passierte. Der Tanker steht auf einer US-Sanktionsliste. Mindestens fünf weitere Schiffe haben seit dem 28. Februar, also dem Beginn des Kriegs gegen den Iran, Öl in Richtung Asien transportiert.

17.50 Uhr - Das britische Kriegsschiff "HMS Dragon" sticht in Richtung östliches Mittelmeer in See. Der Einsatz erfolgt gut eine Woche nach einem Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern im Nachgang der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Am 1. März war die Basis von einer im Iran hergestellten Drohne getroffen worden, die mutmaßlich aus dem Libanon oder dem Irak kam. Die britische Regierung steht in der Kritik, da Verbündete wie Griechenland und Frankreich nach den iranischen Vergeltungsangriffen am Golf wesentlich schneller Schiffe in die Region entsandt haben.

17.45 Uhr - Iranische Staatsmedien melden den Tod von vier iranischen Diplomaten im Libanon. Sie seien bei einem israelischen Angriff am Sonntag getötet worden, heißt es in den Berichten unter Berufung auf Irans UN-Botschafter Amir Saeid Irawani.

17.40 Uhr - Russland hat nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff Vorwürfe bestritten, wonach es Geheimdienstinformationen über amerikanische Militärziele im Nahen Osten an den Iran weitergegeben haben soll. Das Dementi sei in einem Telefonat am Montag zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erfolgt, sagt Witkoff dem Sender CNBC. Die "Washington Post" hatte am Freitag berichtet, Russland stelle dem Iran Zielinformationen wie die Positionen von US-Kriegsschiffen und Flugzeugen im Nahen Osten zur Verfügung.

17.30 Uhr - Die US-Regierung hat sich einem Insider zufolge in einem Bericht an Ausschüsse des US-Kongresses zu Kosten des Iran-Einsatzes geäußert. Demnach sei bei den Angriffen auf den Iran allein in den ersten beiden Tagen Munition im Wert von schätzungsweise 5,6 Milliarden Dollar vebraucht worden. Im Kongress wächst angesichts des am 28. Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges die Sorge vor schwindenden Beständen der US-Streitkräfte. Präsident Donald Trump hat sich am Freitag zur Aufstockung der Reserven mit Managern von sieben Rüstungsunternehmen getroffen. Erwartet wird, dass das Weiße Haus beim Kongress in Kürze zusätzliche Mittel für den Kriegseinsatz beantragt. Einige Insider rechnen mit einer Summe von 50 Milliarden Dollar, andere halten diese Schätzung aber für zu niedrig angesetzt.

17.00 Uhr - Die Ukraine entsendet nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj einige seiner Luftabwehr-Experten in die Golfregion. Die Fachleute seien nach Katar, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate geschickt worden, teilt Selenskyj mit. Die Ukraine hat im Abwehrkampf gegen Russland umfangreiche Erfahrungen mit den iranischen Kamikaze-Drohnen gesammelt.

15.08 Uhr - Der israelische Außenminister Gideon Saar lässt offen, wann seine Regierung die Angriffe auf Iran einstellen wird. Man werde sich zu gegebener Zeit mit den US-Partnern absprechen, sagt er nach einem Treffen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul. Ziel sei es, langfristig die Risiken zu beseitigen, die vom Iran ausgehen. Mit der neuen iranischen Führung sei dies wenig wahrscheinlich. Es gebe aus Sicht Israels jetzt die Möglichkeit, dieses Risiko zu beseitigen. Auch Wadephul sagt, dass die iranische Führung noch nicht bereit sei, auf eine Verhandlungslösung einzugehen.

14.20 Uhr - Der Vorsitzende des iranische Sicherheitsrates, Ali Laridschani, sprich mit Blick auf die Straße von Hormus eine scharfe Drohung aus. Die Meerenge werde entweder eine Straße des Friedens und des Wohlstands für alle sein oder eine Straße der Niederlage und des Leids für "Kriegstreiber", schreibt Laridschani auf der Online-Plattform X. Die für den Öltransit wichtige Schifffahrtsroute ist praktisch geschlossen, seitdem in dem Gebiet Schiffe bei iranischen Angriffen getroffen wurden. Der Iran reagierte damit auf Angriffe der USA und Israels auf sein Territorium. Die Regierung in Teheran hat wiederholt damit gedroht, die Meerenge vollständig zu blockieren.

14.00 Uhr - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. Die beiden hätten über die Lage im Nahen Osten gesprochen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Russland und der Iran hatten vor gut einem Jahr eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Die wirtschaftliche und militärische Kooperation soll demnach über 20 Jahre vertieft werden.

13.49 Uhr - Großbritannien arbeitet angesichts iranischer Drohungen gemeinsam mit Verbündeten an Optionen zum Schutz der kommerziellen Schifffahrt in der Straße von Hormus. Dies sagt ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer nach Telefonaten Starmers mit Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. "Wir arbeiten mit unseren Verbündeten an einer Reihe von Optionen, um die kommerzielle Schifffahrt durch die Meerenge zu unterstützen, je nachdem, wie sich die Bedrohungslage entwickelt", sagt der Sprecher vor der Presse. Starmer, Merz und Meloni hätten am Montagabend die "entscheidende Bedeutung der Freiheit der Schifffahrt" betont und eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

13.41 Uhr - Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares bezeichnet eine mögliche Bodenoffensive des israelischen Militärs im Libanon als "gewaltigen Fehler". Zugleich fordert er die libanesische Hisbollah-Miliz, die mit dem Iran verbündet ist, auf, ihre Raketenangriffe auf Israel einzustellen. Zudem kündigt Albares an, dass Spanien humanitäre Hilfe im Wert von neun Millionen Euro in die libanesische Hauptstadt Beirut schicken werde.

13.35 Uhr - Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich kritisch über die Kriegsführung der USA und Israels. Beide Länder führten seit mehr als einer Woche Krieg gegen den Iran, er teile viele Ziele, sagt Merz in Berlin. "Vor allem besorgt uns, dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann", fügt er hinzu. Er fordert den Iran zudem auf, sofort die "wahllosen" Angriffe auf Staaten in der Region zu beenden.

13.33 Uhr - Das US-Militär prüft für den Fall eines entsprechenden Auftrags Optionen für den Schutz von Schiffen in der Straße von Hormus. "Sollten wir den Auftrag zum Eskortieren erhalten, werden wir die verschiedenen Optionen prüfen, um die militärischen Voraussetzungen dafür zu schaffen", sagt US-Generalstabschef Dan Caine vor der Presse. Die Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öltransport und war in der Vergangenheit wiederholt Schauplatz internationaler Spannungen.

13.06 Uhr - Der Iran wird am Dienstag US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge so stark bombiert wie noch an keinem anderen Tag des Krieges. Es würden die meisten Kampfflugzeuge und Bomber eingesetzt, sagt Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, gegenüber der Presse. Der Iran verzweifele. Das Land stehe alleine da und verliere.

12.55 Uhr - Frankreich hat Verteidigungsministerin Catherine Vautrin zufolge seinen Verbündeten im Nahen Osten nach Angriffen aus dem Iran Luftabwehrmaterial zur Verfügung gestellt. Dies sagt sie im französischen Sender franceinfo.

12.10 Uhr - US-Präsident Donald Trump ist möglicherweise zu Gesprächen mit dem Iran bereit. Das erklärt er am Montag in einem Interview mit Fox News, wie der TV-Sender am Dienstag bekanntgibt.

11.25 Uhr - Laut der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, muss sich Europa auf erhöhte Unsicherheit gefasst machen: "Nun führt uns auch der Iran-Krieg vor Augen, wie fragil die geopolitische Lage ist und wie sensibel unsere Waren- und Energiebeziehungen sind." Man hoffe, dass sich das Thema zügig sortiere. BVR-Vorstandsmitglied Tanja Müller-Ziegler betont, die Genossenschaftsbanken seien regional engagiert und mehr fokussiert auf die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland: "Wir sehen kein direktes Risiko im Exposure für unsere Banken."

10.28 Uhr - Russland ist nach Ansicht von EU-Ratspräsident Antonio Costa bislang der einzige Gewinner des Kriegs im Nahen Osten. "Es erhält neue Ressourcen zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine, da die Energiepreise steigen", sagt Costa in einer Rede vor EU-Botschaftern in Brüssel. Zudem rücke der Konflikt im Nahen Osten in den Mittelpunkt und verringere die Aufmerksamkeit für die ukrainische Front. Costa mahnt zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch.

09.26 Uhr - Die iranische Armee erklärt, sie habe Raffinerien und Öllager in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Vergeltung für Angriffe auf Öllager in der Islamischen Republik.

09.19 Uhr - Die Energieminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) kommen am frühen Nachmittag zusammen, um über die Lage am Gas- und Ölmarkt zu beraten. Das Treffen sei füt 13.45 Uhr (MEZ) angesetzt, sagt ein EU-Vertreter.

08.59 Uhr - Israel ist bei der Erreichung seiner Kriegsziele im Iran nach Aussagen des Botschafters in Frankreich dem Zeitplan voraus. Dazu gehörten unter anderem die Schwächung der Behörden, damit das iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann, sagt Joshua Zarka. Im Libanon sei es der libanesischen Regierung noch nicht gelungen, die Hisbollah zu entwaffnen, sagt Zarka in dem Interview mit dem französischen Fernsehsender BFMTV. Ihm sei nicht bekannt, dass Israel die Entscheidung getroffen habe, mit dem Libanon über ein Ende des Krieges verhandeln zu wollen.

08.15 Uhr - Ein US-Patriot-Luftabwehrsystem ist nach türkischen Angaben in der südöstlichen Provinz Malatya stationiert worden. Dies sei Teil der Maßnahmen der Nato zur Stärkung der Luftabwehr ihres Verbündeten angesichts der Raketenbedrohung durch den Iran-Krieg, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Nato-Radarstation Kurecik, die wichtige Daten für das Bündnis liefert und zur Identifizierung von zwei iranischen Raketen beigetragen hat, die in Richtung Türkei flogen, befindet sich in Malatya. Das Ministerium erklärt, die Türkei werde weiterhin mit den NATO-Verbündeten zusammenarbeiten und die regionalen Entwicklungen gemeinsam bewerten.

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