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UKRAINE-TICKER-USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen russisches Öl

ReutersMar 6, 2026 10:00 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

22.55 Uhr - Die USA könnten Finanzminister Scott Bessent zufolge weitere Sanktionen gegen russisches Öl aufheben. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagt Bessent dem Sender Fox Business. Durch eine Aufhebung der Sanktionen könne das Finanzministerium das Angebot ausweiten. "Wir prüfen das", fügt er hinzu. Am Vortag hatte Washington eine Ausnahmeregelung für russisches Rohöl auf dem Weg nach Indien erlassen. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ist der Preis für US-Öl der Sorte WTICLc1 am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

16.20 Uhr - Russland bereitet nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Frühjahrsoffensive in Donezk vor. Er äußert sich bei einem Truppenbesuch an der Front in dieser ostukrainischen Region. "Heute besuchen wir die Region Donezk, unser Land und unsere Soldaten", erklärt Selenskyj in der Telegram-App und postet ein Selfie-Video aus der Stadt Druschkiwka. "Es ist wichtig, dass unsere Stellungen stark sind. Das Böse muss gestoppt werden. Die Ukrainer hier im Donbass tun genau das." Der industriell geprägte Donbass besteht aus den Regionen Donezk und Luhansk, die zum Teil vom russischen Militär besetzt sind.

14.05 Uhr - Russland baut nach Einschätzung des litauischen Geheimdienstes seine Truppen an der Nato-Grenze aus und bereitet sich langfristig auf eine Konfrontation vor. Sollten die Sanktionen fallen, wäre Moskau in sechs Jahren zu einem großangelegten militärischen Konflikt mit dem Bündnis bereit, heißt es im jährlichen Bedrohungsbericht. Die Armee würde dann voraussichtlich um 30 bis 50 Prozent größer und moderner sein als vor dem Ukraine-Krieg.

10.19 Uhr - Der Krieg im Iran hat nach Darstellung des Kreml die Nachfrage nach russischen Öl und Gas angeheizt. Käufer wie China und Indien ließen sich dabei von ihren nationalen Interessen leiten, sagt Sprecher Dmitri Peskow. Russland sei und bleibe ein verlässlicher Lieferant von Öl und Gas, sowohl über Pipelines als auch in verflüssigter Form.

04.30 Uhr - Russland hat eine wichtige externe Stromleitung zum besetzten Atomkraftwerk Saporischschja repariert. Dies teilte der Chef des russischen Staatskonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, mit. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte die Reparatur. Die Leitung war seit dem 10. Februar unterbrochen. Eine zweite externe Leitung war während der Arbeiten durchgehend in Betrieb. Eine ukrainische Stellungnahme lag zunächst nicht vor.

02.15 Uhr - Beim Absturz einer abgeschossenen ukrainischen Drohne in Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben des von Russland eingesetzten Gouverneurs neun Menschen verletzt worden. Die Drohne sei neben einem fünfstöckigen Wohnhaus niedergegangen, sagte Gouverneur Michail Raswoschajew. Unter den Verletzten seien drei Kinder.

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