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UKRAINE-TICKER-Selenskyj: Druschba-Pipeline in eineinhalb Monaten betriebsbereit

ReutersMar 5, 2026 1:54 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der seit Beginn der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 andauert. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

14.45 Uhr - Die durch einen russischen Angriff beschädigte Druschba-Ölpipeline könnte nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj in eineinhalb Monaten wieder technisch betriebsbereit sein. Der Chef des staatlichen Energieversorgers Naftogaz, Serhij Korezkyj, erklärt, die Hauptpumpstation der Pipeline sei bei dem Angriff im Januar beschädigt worden. Beide äußern sich auf einer Veranstaltung in Kiew. Seit Ende Januar wird kein Öl mehr durch die Pipeline gepumpt, die Ungarn und die Slowakei versorgt.

13.20 Uhr - Ungarn will die Ukraine mit politischen Mitteln zur Wiedereröffnung der Ölpipeline Druschba zwingen. "Es wird keinerlei Kompromisse geben, wir werden sie besiegen, wir werden die Ölblockade niederringen und die Ukrainer zur Wiederaufnahme der Lieferungen zwingen", sagt Ministerpräsident Viktor Orban auf einer Wirtschaftskonferenz. Militärische Mittel schließt er dabei aus. Nach ukrainischen Angaben wurde die Pipeline durch russische Angriffe beschädigt, deswegen könne sie derzeit nicht für den Öltransport benutzt werden.

12.59 Uhr - Russland kündigt einen weiteren Austausch von Gefangenen an. Am Donnerstag und Freitag sollten jeweils 500 Kriegsgefangene übergeben werden, teilt Kreml-Berater Wladimir Medinsky mit. Zuvor hat das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass bereits je 200 Soldaten ausgetauscht worden seien.

12.41 Uhr - Russland und die Ukraine tauschen je 200 Kriegsgefangene aus. Das teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Trotz des seit vier Jahren andauernden Krieges und ausbleibender Fortschritte bei Friedensverhandlungen übergeben beide Seiten immer wieder Gefangene und die sterblichen Überreste von Soldaten, zuletzt in der vergangenen Woche.

11.57 Uhr - Ein russisches Gericht verurteilt einen Rumänen wegen Spionage für die Ukraine zu 15 Jahren Haft. Der Mann habe Informationen über die Luftabwehr im Kurort Sotschi gesammelt und weitergegeben, teilt das Gericht in der Region Krasnodar auf Telegram mit. Er habe sich im November 2024 zur Zusammenarbeit mit der Ukraine bereit erklärt. Eine Stellungnahme des rumänischen Außenministeriums liegt zunächst nicht vor.

09.55 Uhr - Die Ukraine bemüht sich um eine Verschiebung der Gespräche zur Beendigung des Kriegs. Hintergrund sei die Lage im Nahe Osten, teilt Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Die Ukraine habe diesbezügliche mit den USA Kontakt aufgenommen. Es sei über eine Verschiebung und Verlegung der nächsten Runde gesprochen worden. "Das nächste trilaterale Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland war für den Zeitraum vom 5. bis 9. März geplant, abhängig von den Entwicklungen weltweit. Derzeit gibt es einen weiteren Krieg im Nahen Osten", erklärt Selenskyj auf X.

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