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Österreichs Kanzler schließt Eingriffe in Energiepreise nicht aus

ReutersMar 4, 2026 11:47 AM

- Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker schließt angesichts der Eskalation im Nahen Osten staatliche Eingriffe in die Energiepreise nicht aus. Sollten die Kosten "durch die Decke gehen", werde die Regierung vorhandene gesetzliche Möglichkeiten nutzen, sagte der ÖVP-Politiker am Mittwoch in Wien. Starre Grenzen für ein Eingreifen nannte er jedoch nicht. Man müsse die Situation differenziert betrachten, etwa ob nur der Ölpreis oder auch der Gaspreis betroffen sei.

Als Beispiel für die Volatilität verwies Stocker auf den Ölpreis, der nach US-Sicherheitsgarantien für die Straße von Hormus binnen kurzer Zeit von 84 auf deutlich unter 80 Dollar gefallen sei. "Sie sehen, wie schnell sich hier die Dinge ändern können", sagte Stocker. "Wir haben die Möglichkeiten, und wenn erforderlich, werden wir sie nutzen." Grundlage dafür ist eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes, mit der der Staat bei Preisschocks aktiv eingreifen kann.

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