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NAHOST-TICKER-Reiche: Haben bei Öl und Gas keine Knappheit in Deutschland

ReutersMar 4, 2026 8:56 AM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

09.55 Uhr - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betont, es gebe in Deutschland keine Knappheiten bei Öl und Gas. Es gebe zwar Preisausschläge an den Märkten wegen des Krieges in Nahost, aber kein Mengenproblem, sagt die CDU-Politikerin in München. "Die Lage bleibt volatil." Die Bundesregierung gehe nicht unvorbereitet in die Situation und habe Instrumente zum Handeln. Es gebe aber noch keinen Anlass, sie auch einzusetzen.

09.40 Uhr - Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez bekräftigt seine Ablehnung des Angriffs der USA und Israels auf den Iran. Der Konflikt berge das Risiko, dass mit dem Leben von Millionen Menschen gespielt werde. "So beginnen die großen Katastrophen der Menschheit ... Man kann nicht mit dem Schicksal von Millionen Menschen Russisches Roulette spielen", sagt Sanchez in einer Fernsehansprache an die Nation. Sanchez hat die Bombardierungen des Iran durch die USA und Israel als rücksichtslos und illegal verurteilt. US-Flugzeugen untersagte er die Nutzung von Marine- und Luftwaffenstützpunkten in Südspanien für die Offensive. US-Präsident Donald Trump drohte daraufhin damit, den Handel mit Spanien einzustellen.

09.19 Uhr - Anfang kommender Woche könnten sich die G7-Finanminister und Notenbankchefs zu Beratungen über die Lage infolge des Iran-Kriegs treffen. Das sagt der französische Finanzminister Roland Lescure im Radiosender France Info. "Ich habe mit meinen Amtskollegen gesprochen, insbesondere mit US-Finanzminister Scott Bessent. Wir haben vereinbart, ein Treffen zu organisieren, das wahrscheinlich Anfang nächster Woche stattfinden wird, weil ... wir eine Woche verstreichen lassen können, um zu sehen, wie sich der Konflikt entwickelt, und sogar, wie sich die Märkte entwickeln."

09.07 Uhr - Europa braucht aus Sicht der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm einen Notfallplan. Man müsse sich kurzfristig darauf vorbereiten, mögliche Marktverwerfungen zu begrenzen und Vertrauen in die Stabilität der Energieversorgung zu sichern, schreibt sie im "Handelsblatt": "Die Erfahrungen aus der Corona- und der Energiekrise zeigen, dass koordinierte europäische Beschaffung, strategische Reserven und temporäre Stabilisierungsinstrumente wirksam sein können." Solche Krisenmechanismen sollten vorbereitet sein, bevor sich Marktspannungen verfestigen, mahnt die Ökonomin.

09.00 Uhr - Israel hat eine Welle schwerer Angriffe auf Teheran gestartet. Das meldet die Armee des Landes. Kurz zuvor haben iranische Medien von heftigen Explsionen in der Hauptstadt berichtet.

08.45 Uhr - Frankreichs Außenminister Jean-Noel Barrot kündigt mehrere Rückholflüge für französische Staatsbürger im Nahen Osten an. Geplant seien Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Israel, sagt Barrot dem Sender France 2. Zu der genauen Zahl der Passagiere äußert er sich nicht. In der Region halten sich derzeit rund 400.000 französische Staatsbürger auf.

08.40 Uhr - In der iranischen Hauptstadt Teheran sind heftige Explosionen zu hören. Das melden staatliche Medien.

08.20 Uhr - Die Sicherheitslage in Deutschland habe sich nicht wesentlich verändert, sagt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt im ZDF. Deutschland sei weiterhin einer "abstrakten Gefährdung" ausgesetzt, erklärt der CSU-Politiker. Den Behörden seien keine konkreten Anschlagspläne bekannt. Die Nachrichtendienste arbeiteten eng zusammen.

08.15 Uhr - Wegen der Störungen der Schifffahrt in der Straße von Hormus bittet Pakistan Saudi-Arabien um Öllieferungen über den Hafen von Yanbu am Roten Meer. Das teilt das pakistanische Ölministerium mit. Riad habe zugesichert, Pakistan bei der Deckung seines Energiebedarfs zu unterstützen, heißt es weiter. Ein erstes Schiff sei bereits auf dem Weg, um Rohöl für Pakistan zu laden.

07.55 Uhr - Der Iran nimmt am Mittwochabend mit einer Zeremonie in Teheran Abschied von dem getöteten geistlichen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Die Feierlichkeiten sollen um 22.00 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) auf der Imam-Chomeini-Gebetsstätte beginnen und drei Tage andauern, wie die staatlichen Medien meldeten. Einzelheiten zum Trauerzug sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

06.29 Uhr - Iranische Kurden-Milizen haben Insidern zufolge mit den USA über Angriffe auf Sicherheitskräfte im Iran beraten. Ziel sei es, das Militär nach dem Tod von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zu schwächen und einen Aufstand zu initiieren, sagen drei mit den Plänen vertraute Personen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

06.22 Uhr - Saudi-Arabien fängt nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine Drohne über der Östlichen Provinz ab und zerstört sie. Zur Herkunft des Fluggeräts oder zu möglichen Schäden und Opfern macht das Ministerium zunächst keine Angaben.

05.32 Uhr - Das US-Militär gibt die Namen von vier Soldaten bekannt, die bei einem Drohnenangriff in Kuwait getötet wurden. Die Regierung in Washington warnt zugleich vor weiteren Opfern. Man habe den Abgeordneten mitgeteilt, dass weitere Amerikaner sterben würden, sagt der demokratische Senator Chris Murphy nach einer Unterrichtung durch Regierungsvertreter. Die vier Soldaten im Alter von 20 bis 42 Jahren starben dem Pentagon zufolge am Sonntag. Insgesamt sind in dem Konflikt bislang sechs US-Soldaten getötet worden.

04.05 Uhr - Großbritannien organisiert die Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Oman. Man arbeite mit Fluggesellschaften an zusätzlichen Kapazitäten ab Maskat, sagt Außenministerin Yvette Cooper am Dienstag im Parlament. Vorrang hätten besonders schutzbedürftige Personen. Ein von der Regierung gecharterter Flug soll am Mittwoch um 19.00 Uhr GMT (21.00 Uhr MESZ) starten. Zudem plane British Airways für Donnerstag einen weiteren Flug. Das Außenministerium warnt britische Staatsbürger jedoch davor, ohne eine direkte Aufforderung zum Flughafen zu fahren. In den Golfstaaten haben sich nach Angaben der Ministerin 130.000 Briten registriert.

03.35 Uhr - Bei einem israelischen Luftangriff auf ein vierstöckiges Wohnhaus in der ostlibanesischen Stadt Baalbek kommen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mehrere Menschen ums Leben. Rettungsteams versuchen demnach, Familien aus den Trümmern zu bergen.

01.40 Uhr - Der Iran feuert nach Angaben eines hochrangigen US-Admirals in Vergeltungsangriffen bislang mehr als 500 ballistische Raketen und über 2000 Drohnen ab. Weitere Einzelheiten nennt der Militär zunächst nicht.

01.25 Uhr - Das US-Militär zerstört nach eigenen Angaben 17 iranische Schiffe, darunter ein U-Boot. Zudem greift es fast 2000 Ziele im Iran an, erklärt das US-Zentralkommando. "Heute ist kein einziges iranisches Schiff im Arabischen Golf, in der Straße von Hormus oder im Golf von Oman unterwegs", sagt Zentralkommando-Chef Brad Cooper in einem auf X veröffentlichten Video.

01.05 Uhr - Die US-Botschaft in Saudi-Arabien ist nach Angaben aus Sicherheitskreisen von einer mutmaßlich iranischen Drohne getroffen worden. Dabei sei auch die CIA-Station in der Botschaft beschädigt worden, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass die Geheimdiensteinrichtung das eigentliche Ziel gewesen sei. Nach Angaben des saudischen Verteidigungsministeriums trafen zwei Drohnen die Botschaft in der Hauptstadt Riad. Dies habe zu einem begrenzten Feuer und einigen Sachschäden geführt. Die US-Vertretung warnt Amerikaner davor, die Botschaft bis auf Weiteres aufzusuchen. Zudem warnt sie vor unmittelbar bevorstehenden Raketen- und Drohnenangriffen auf die Stadt Dhahran. Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund der israelischen Angriffe auf den Iran.

00.46 Uhr - Israel greift den Iran an. Das israelische Militär teilt mit, es habe eine breite Angriffswelle gegen Ziele im Iran begonnen. Weitere Einzelheiten nennt die Armee zunächst nicht.

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