02. Mrz (Reuters) - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen:
06.40 Uhr - Zypern wird sich Präsident Nikos Christodoulides zufolge nicht an Militäreinsätzen beteiligen. "Ich möchte klarstellen: Unser Land beteiligt sich in keiner Weise an militärischen Operationen und hat auch nicht die Absicht, sich daran zu beteiligen", erklärt Christodoulides in einer Stellungnahme. Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern sei in der Nacht von einer unbemannten Shahed-Drohne getroffen worden, teilt der Präsident mit. Er stehe in ständigem Kontakt mit europäischen Staats- und Regierungschefs und anderen über die Entwicklungen.
05.40 Uhr - Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani schließt Verhandlungen mit den USA aus. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, erklärte Laridschani am Montag auf der Plattform X. Er reagierte damit auf einen Bericht, wonach der Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
05.35 Uhr - Der US-Regierung haben Insidern zufolge vor den Angriffen auf den Iran keine Hinweise auf einen bevorstehenden Erstschlag Teherans vorgelegen. Dies räumten laut Insidern Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump demnach bei einer Unterrichtung von Kongressmitarbeitern ein. Zuvor hatten Regierungsvertreter die Angriffe damit begründet, dass man einem iranischen Angriff zuvorkommen wolle.
04.50 Uhr - In Kuwait sind Augenzeugenberichten zufolge den dritten Tag in Folge laute Explosionen und Sirenen zu hören. Der Iran hatte nach amerikanisch-israelischen Angriffen auf die Islamische Republik auch Vergeltungsschläge gegen benachbarte Golfstaaten gestartet.
04.05 Uhr - Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist einem Medienbericht zufolge von einer mutmaßlichen Drohne getroffen worden. Dies berichtet der Sender Sky News unter Berufung auf das britische Verteidigungsministerium. Bei dem Vorfall auf dem Stützpunkt in der Nähe von Limassol hat es laut dem Bericht keine Verletzten gegeben.
03.30 Uhr - Das israelische Militär ordnet die Evakuierung von mindestens 50 Städten im Libanon an. Die Bewohner sollen sich einen Kilometer von den Ortschaften entfernen, teilt ein Militärsprecher mit.
02.25 Uhr - Australien schließt eine militärische Beteiligung am Konflikt mit dem Iran aus. Man habe sich nicht an den bisherigen Schlägen beteiligt und sehe auch künftig keine Beteiligung vor, sagte Außenministerin Penny Wong. Die Regierung bemühe sich um die Evakuierung von rund 115.000 Australiern aus der Region. Dies gestalte sich wegen der Luftraumsperrungen jedoch schwierig, erklärte Wong. Der australische Verteidigungsminister Richard Marles erklärte, die Regierung habe bereits Maßnahmen für die Sicherheit von etwa 100 australischen Soldatinnen und Soldaten ergriffen. Diese sind auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Minhad in der Nähe von Dubai stationiert, der zur Unterstützung von UN-Missionen genutzt wird.
02.10 Uhr - Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben Ziele der Hisbollah im gesamten Libanon an. Zuvor hatte die radikal-islamische Miliz Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, was dem israelischen Militär zufolge einen Raketenalarm im Norden Israels auslöste. Die Hisbollah bezeichnete den Angriff als Vergeltung für die Tötung des obersten iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei. Die pro-iranische Hisbollah hatte sich nach der Tötung Chameneis zunächst solidarisch mit dem Iran erklärt, eine direkte Beteiligung an den Kämpfen jedoch zunächst offengelassen.
01.58 Uhr - Die USA verurteilen gemeinsam mit Saudi-Arabien und weiteren arabischen Staaten die Raketen- und Drohnenangriffe des Irans. Die Handlungen Teherans stellten eine "gefährliche Eskalation" dar und gefährdeten Zivilisten, heißt es in einer am Sonntag (Ortszeit) veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Länder bekräftigen zudem ihr Recht auf Selbstverteidigung.
00.45 Uhr - Russland beginnt mit der Evakuierung seiner Staatsbürger aus dem Iran. Rund 500 Russen würden über Aserbaidschan aus dem Land gebracht, teilt die russische Botschaft in Baku am Sonntag (Ortszeit) mit. Das russische Außenministerium hatte seinen Staatsbürgern nach den Militärschlägen der USA und Israels empfohlen, sichere Regionen im Iran und in Israel aufzusuchen oder die Länder zu verlassen. Aus aserbaidschanischen Regierungskreisen verlautete zudem, binnen 38 Stunden seien bereits 192 Menschen aus dem Iran nach Aserbaidschan gebracht worden, darunter 82 aserbaidschanische Staatsbürger.
00.35 Uhr - Die US-Regierung informiert den Kongress über ihre Militärschläge gegen den Iran. Am Sonntag seien zunächst Mitarbeiter von Sicherheitsausschüssen im US-Senat und Repräsentantenhaus über den Angriff unterrichtet worden, teilt Dylan Johnson, ein Sprecher des Weißen Hauses, mit. Für Dienstag sei eine umfassende Unterrichtung aller Abgeordneten und Senatoren durch Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant.
00.22 Uhr - Im Norden Israels heulen nach Angaben des Militärs die Sirenen. Den israelischen Streitkräften zufolge wurden Geschosse aus dem Libanon registriert und damit der Alarm ausgelöst.