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UKRAINE-TICKER-Ungarn und Slowakei fordern Zugang zu Druschba-Pipeline

ReutersFeb 27, 2026 12:05 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der mit der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 begann. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

12.50 Uhr - Ungarn und die Slowakei vereinbaren die Gründung eines gemeinsamen Ausschusses zur Untersuchung der Schäden an der Ölpipeline Druschba in der Ukraine. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban fordert die Regierung in Kiew in einem Facebook-Video auf, dem Gremium Zugang zu gewähren. Orban wirft der Ukraine vor, die Lieferungen aus politischen Gründen gestoppt zu haben. Kiew führt den Stopp dagegen auf Beschädigungen durch einen russischen Drohnenangriff zurück.

12.45 Uhr - Nach ukrainischen Raketenangriffen in der Nacht sind in der russischen Stadt Belgorod rund 50.000 Menschen ohne Strom. Es gebe schwere Schäden an der Energieinfrastruktur, was auch die Wasser- und Wärmeversorgung beeinträchtige, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Etwa die Hälfte der Betroffenen soll bis zum Tagesende wieder am Netz sein. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor.

12.00 Uhr - Angesichts ausgehender Patriot-Munition erwägt die Ukraine nach Angaben von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow die Bildung von Konsortien mit Verbündeten zum Bau eigener Flugabwehrsysteme. Ziel sei die Herstellung von Waffen, die ballistische Raketen abfangen könnten. Die Bestände an PAC-3-Raketen für das US-Flugabwehrsystem Patriot seien inzwischen "kritisch" niedrig. Fedorow machte die Äußerungen in dieser Woche vor Journalisten. Ob bereits entsprechende Gespräche mit Verbündeten stattgefunden haben, ist zunächst nicht klar.

11.10 Uhr - Die Ukraine schießt nach Angaben aus Bukarest eine Drohne in unmittelbarer Nähe zur rumänischen Grenze ab. Der Flugkörper sei während eines russischen Angriffs auf ukrainische Hafen-Infrastruktur nur 100 Meter vom rumänischen Dorf Chilia Veche entfernt niedergegangen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Rumänien habe Kampfjets aufsteigen lassen, um die Lage zu beobachten. Das Nato-Mitglied hat bereits mehrfach Verletzungen seines Luftraums durch russische Drohnen gemeldet.

08.05 Uhr - In der Nähe des von Russland kontrollierten ukrainischen Kernkraftwerks Saporischschja ist nach russischen Angaben eine lokal begrenzte Feuerpause vereinbart worden. Das soll es ermöglichen, Stromleitungen zu reparieren, berichten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom.

07.50 Uhr - Die ukrainische Regierung meldet russische Angriffe auf Hafenanlagen in der südlichen Region Odessa. Brände seien daraufhin in der Nacht ausgebrochen und Lagerhäuser, Lebensmittelcontainer und Geräte beschädigt worden, teilt der stellvertretende Ministerpräsident Olexij Kuleba mit. Der ukrainische Seekorridor sei aber trotz der Angriffe weiterhin betriebsbereit. Über die Strecke im Schwarzen Meer werden Kuleba zufolge 176 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, darunter über 150 Millionen Tonnen Getreide.

01.30 Uhr - Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen, über vier Jahre laufenden Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Davon würden 1,5 Milliarden Dollar sofort ausgezahlt, teilt der IWF mit. Die neue erweiterte Fondsfazilität für die Ukraine sei Teil eines internationalen Unterstützungspakets in Höhe von 136,5 Milliarden Dollar für das vom Krieg heimgesuchte Land.

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