26. Feb (Reuters) - - Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich die Angaben nicht unabhängig überprüfen:
20.36 Uhr - Der Iran rechnet Außenminister Abbas Araghtschi zufolge in weniger als einer Woche mit der nächsten Runde der Atomgespräche mit den USA. Die jüngsten Unterredungen seien der bislang ernsthafteste Austausch mit Washington gewesen, sagt Araghtschi im staatlichen Fernsehen. Teheran habe seine Forderungen nach einer Aufhebung der Sanktionen und dem genauen Ablauf klar dargelegt. Beide Seiten müssten nun Rücksprache mit ihren Regierungen halten.
19.19 Uhr - Die US-Gesandten, Jared Kushner und Steve Witkoff, sind einem Medienbericht zufolge enttäuscht vom Verlauf der Gespräche mit dem Iran. Dies berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf die morgendliche Verhandlungsrunde in Genf.
14.50 Uhr - Ein ranghoher Vertreter des Iran beschreibt den bisherigen Verlauf der Gespräche in Genf gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters als intensiv und ernsthaft. Es seien neue Ideen aufgekommen, die Rücksprache mit Teheran erforderten. Auch gebe es noch einige Lücken. Es sei möglich, ein Rahmenabkommen zu erzielen, wenn die USA Atomthemen von nicht-nuklearen Themen ernsthaft trennen. Den Amerikanern geht es neben dem Atom- auch um das Raketenprogramm des Iran, das sie als Bedrohung für die USA und die Nahost-Region sehen. Teheran will sich in den Genfer Gesprächen aber auf das Atomprogramm konzentrieren.
13.40 Uhr - Die Teilnehmer der indirekten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf machen Pause. Die Gespräche sollen aber im Laufe des Tages fortgesetzt werden, teilt der Vermittler, Omans Außenminister Badr Albusaidi, mit. Es seien einige kreative und positive Ideen ausgetauscht worden. Er hoffe auf weitere Fortschritte.
10.18 Uhr - Die indirekten Gespräche zwischen dem Iran und den USA in Genf haben laut iranischen Staatsmedien begonnen. Es ist die dritte Runde.
09.43 Uhr - Der Iran stellt eine konstruktive Haltung bei den indirekten Gesprächen mit den USA in Aussicht. Sein Land werde "ernsthaft und flexibel" in die Gespräche gehen, sagt ein Sprecher des iranischen Außenministeriums dem Sender Press TV. Er fügt hinzu, dass sich die Gespräche ausschließlich auf Atom-Themen und die Aufhebung von Sanktionen konzentrieren würden. Den USA geht es allerdings letztlich auch um das iranische Raketenprogramm, das sie als Bedrohung für sich und die Nahost-Region sehen.
08.15 Uhr - Der Iran widerspricht erneut Vorwürfen, wonach er vorhat, Atomwaffen zu entwickeln. Der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei habe Massenvernichtungswaffen verboten, erklärt Präsident Massud Peseschkian. Das bedeute ganz klar, "dass Teheran keine Atomwaffen entwickeln wird". Peseschkian äußert sich kurz vor den nächsten Atomgesprächen mit den USA. Chamenei hat bei wichtigen Entscheidungen wie etwa dem Atomprogramm das letzte Wort im Iran. Er verbot die Entwicklung von Atomwaffen per Fatwa in den frühen Nullerjahren.