25. Feb (Reuters) - JP Morgan hat am Mittwoch seine langfristige Goldpreisprognose auf $4.500 je Unze angehoben und seine Prognose für das Jahresende 2026 bei $6.300 belassen.
Der Spot-Goldpreis XAU= ist in diesem Jahr um etwa 20 Prozent gestiegen und erreichte am Dienstag ein Dreiwochenhoch von Dollar 5.248,89 je Unze. Am 29. Januar hatte es mit $5.594,82 einen Rekordwert erreicht.
Zuvor war das Metall, das weithin als sichere Anlage gilt, im Jahr 2025 um mehr als 64 Prozent gestiegen.
Die Bank stellte fest, dass sie für den Goldpreis bis zum Jahr 2026 nach wie vor optimistisch ist und einen anhaltenden strukturellen Diversifizierungstrend hin zu diesem Metall sieht, der ihrer Meinung nach noch Spielraum hat.
Die Bank geht davon aus, dass die Nachfrage von Zentralbanken und Anlegern in diesem Jahr ausreichen wird, um den Goldpreis bis Ende 2026 auf $6.300 pro Unze zu treiben.
Geopolitische Risiken, der Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank, die Käufe der Zentralbanken und die Zuflüsse in mit Gold unterlegte börsengehandelte Fonds haben den Goldpreis im vergangenen Jahr auf mehrere Rekordhöhen getrieben.
Niedrige Zinssätze machen Gold, das keine Rendite abwirft, für Anleger attraktiver.
In einem Vermerk der Bank of America (link) (BofA) heißt es, dass Gold in den nächsten 12 Monaten die Marke von Dollar 6.000 je Unze erreichen könnte.
Die Bank fügte hinzu, dass sie befürchtet, dass die Silberpreise kurzfristig weiter zurückgehen, aber in diesem Jahr wieder auf über Dollar 100 je Unze steigen könnten.
Der Spot-Silberpreis XAG= wurde am Mittwoch bei etwa $90,70 pro Unze gehandelt und lag damit unter dem Rekordwert von $121,64, der Ende Januar erreicht worden war.