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UKRAINE-TICKER-Ukraine weist russische Nuklear-Vorwürfe zurück

ReutersFeb 24, 2026 3:18 PM

- Es folgen Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine, der mit der großangelegten russischen Invasion am 24. Februar 2022 begann. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

16.10 Uhr - Die Ukraine weist russische Behauptungen zurück, das Land versuche, in den Besitz von nuklearen Waffen zu gelangen. Das teilt ein Sprecher des Außenministeriums in Kiew mit. Zuvor hatte der russische Auslandsgeheimdienst SVR vor einer möglichen Weitergabe von Atomwaffentechnologie an die Ukraine gewarnt.

15.50 Uhr - Die G7-Staaten sichern der Ukraine am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches weiterhin ihre volle Unterstützung zu. Zugleich stellen sie sich hinter die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, einen Friedensprozess durch direkte Gespräche einzuleiten. Ein Abkommen könne nur durch Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau erzielt werden, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Die Gruppe unterstützt zudem die Sicherheitsgarantien der sogenannten "Koalition der Willigen" und kündigt weitere Hilfen für den ukrainischen Energiesektor an. Zur G7 gehören die USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Japan.

15.15 Uhr - Großbritannien, Frankreich und Deutschland bekräftigen ihr "unerschütterliches Engagement" für einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine. Dies teilen die drei Staats- und Regierungschefs in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Treffen der sogenannten "Koalition der Willigen" am vierten Jahrestag des Kriegsbeginns mit. Zudem bestätigen sie die Rolle des Bündnisses bei der Bereitstellung vielschichtiger Sicherheitsgarantien.

15.05 Uhr - Die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline verzögert sich weiter. Die Ukraine habe den slowakischen Betreiber Transpetrol darüber informiert, dass das Öl erst ab Donnerstag wieder fließen solle, teilt das Wirtschaftsministerium in Bratislava mit. Gründe für die Verschiebung seien nicht genannt worden. Die Lieferungen an die Slowakei und Ungarn waren im vergangenen Monat unterbrochen worden. Die Ukraine macht einen russischen Drohnenangriff für Schäden an der Leitung verantwortlich, während die Slowakei und Ungarn der Regierung in Kiew die Schuld an dem anhaltenden Ausfall geben.

14.50 Uhr - Die Gegner Moskaus verstehen nach den Worten von Präsident Wladimir Putin wahrscheinlich, wie ein Angriff auf Russland unter Verwendung eines "nuklearen Elements" enden könnte. Dies sagt Putin bei einer Ansprache vor dem Inlandsgeheimdienst FSB. Zuvor hatte der Auslandsgeheimdienst SVR vor einer möglichen Weitergabe von Atomwaffentechnologie an die Ukraine gewarnt. Russland hatte seine Atomdoktrin 2024 aktualisiert und darin Szenarien für einen defensiven Einsatz festgelegt.

14.25 Uhr - Russlands Präsident Wladimir Putin wirft der Ukraine vor, den Friedensprozess zu sabotieren. Dies geschehe mit Hilfe westlicher Geheimdienste, unter anderem durch die Bedrohung russischer Energie-Pipelines, sagt Putin im russischen Fernsehen. Es sei lebenswichtig, die Verteidigung der Energieinfrastruktur und anderer strategischer Objekte zu stärken.

13.45 Uhr - Großbritannien verhängt Sanktionen gegen zwei regierungsnahe georgische Fernsehsender. Den Kanälen Imedi und Postv wird vorgeworfen, gezielt irreführende Informationen über den russischen Krieg in der Ukraine zu verbreiten. Die Maßnahmen sind Teil eines neuen britischen Sanktionspakets gegen fast 300 Personen und Institutionen anlässlich des vierten Jahrestages der Invasion.

12.22 Uhr - In einer Videobotschaft an das ukrainische Volk hat Bundeskanzler Friedrich Merz der Ukraine weitere Hilfe zugesagt. "Deutschland verneigt sich heute vor Ihrem unverwüstlichen Mut, Ihrer unerschöpflichen Kreativität und Ihrer ansteckenden Zuversicht", sagt der Kanzler in der Videobotschaft zum vierten Jahrestag des russischen "barbarischen Angriffs" auf das Nachbarland. Die Ukraine verteidige die gemeinsame europäische Ordnung und die Freiheit. "Mit Ihnen trauern wir an diesem Tag um Ihre Toten. Wir weichen nicht von Ihrer Seite." Deutschland leiste der Ukraine mehr Hilfe als jedes andere Land. Ziel sei eine freie Ukraine in einem sicheren Europa. "Hellere Tage werden kommen. Die Ukraine hat sie verdient", sagt Merz.

10.40 Uhr - Der Kreml wertet das Eingreifen westlicher Staaten in den Ukraine-Konflikt als Ausweitung zu einer deutlich breiteren Konfrontation. Es handele sich nun um einen Konflikt mit Nationen, die Russland vernichten wollten, sagt Sprecher Dmitri Peskow vor der Presse. Moskau bleibe zwar offen dafür, seine Ziele auf diplomatischem Weg zu erreichen. Er könne aber noch nicht sagen, wann und wo die nächste Runde der Friedensgespräche stattfinden werde.

10.05 Uhr - Das russische Verteidigungsministerium meldet die Einnahme des Dorfes Risdwjanka in der zentralukrainischen Region Saporischschja. Die ukrainischen Streitkräfte seien aus der Ortschaft verdrängt worden, berichtet die amtliche Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Moskauer Ministerium. Die Angaben lassen sich von Reuters unabhängig nicht überprüfen.

07.22 Uhr - Die Ukraine hat ihrem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge ihre Unabhängigkeit verteidigt und existiert nicht nur auf der Landkarte. Der russische Präsident Wladimier Putin habe seine Ziele nicht erreicht, sagt Selenskyj am vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in einer Fernsehansprache. "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat diesen Krieg nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine bewahrt und werden alles tun, um Frieden zu erreichen und um Gerechtigkeit zu gewährleisten."

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