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Blatt: US-Regierung will Quecksilber-Regeln für Kohlekraftwerke lockern

ReutersFeb 18, 2026 8:46 PM

- Die US-Regierung plant einer Zeitung zufolge, noch in dieser Woche die Umweltauflagen für Kohlekraftwerke zu lockern. Diesen solle ein höherer Ausstoß von Schadstoffen wie Quecksilber gestattet werden, berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf interne Dokumente. Die Umweltbehörde EPA werde den Schritt am Freitag verkünden. Die Behörde mache geltend, die Maßnahme senke "ungerechtfertigte Kosten" für die Kraftwerksbetreiber. Den Unterlagen zufolge könnten die Unternehmen zwischen 2028 und 2037 bis zu 670 Millionen Dollar einsparen. Quecksilber ist ein starkes Nervengift, das die Gehirnentwicklung von Säuglingen beeinträchtigen kann.

Präsident Donald Trump hat fossile Brennstoffe und die Kernkraft in den Mittelpunkt seiner Energiepolitik gerückt. Getreu seinem Wahlspruch "drill, baby, drill" forciert seine Regierung die Förderung von Öl und Erdgas, während sie gleichzeitig gegen Solarenergie und Windkraft vorgeht. So wurden Steueranreize für Wind- und Solarprojekte gestrichen und Genehmigungsverfahren verzögert.

Trump hat einen Energienotstand ausgerufen, um die Schließung alter Kohlekraftwerke zu verhindern. Er begründet dies unter anderem mit dem steigenden Strombedarf durch den Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) und Rechenzentren.

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