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Iran: Konsens für Fortsetzung der Atomgespräche mit den USA

ReutersFeb 10, 2026 9:21 AM

- Der Iran sieht nach den jüngsten indirekten Verhandlungen mit den USA eine Grundlage für eine Fortsetzung der Diplomatie. Die Gespräche hätten dazu gedient, die Ernsthaftigkeit der Regierung in Washington auszuloten, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, am Dienstag. Es gebe genug Übereinstimmung, um auf dem diplomatischen Weg voranzuschreiten. "Das Treffen in Maskat war nicht lang", fügte er hinzu. "Nach den Gesprächen hatten wir das Gefühl, dass es Verständnis und einen Konsens gibt, den diplomatischen Prozess fortzusetzen."

Diplomaten beider Länder hatten in der vergangenen Woche im Oman über Mittelsmänner verhandelt. Ziel ist eine Wiederbelebung der diplomatischen Beziehungen, um eine militärische Auseinandersetzung zu verhindern. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Marineverband in die Region verlegt, was Befürchtungen vor neuen militärischen Auseinandersetzungen geschürt hatte. Trump hatte der Führung in Teheran auch mit Blick auf die jüngste Niederschlagung der Protestbewegung wiederholt mit einem Militärschlag gedroht.

Baghaei äußerte sich zudem zum Besuch von Ali Laridschani, dem Berater des Obersten Führers Irans, im Oman am Dienstag. Diese Reise sei lange geplant gewesen und diene regionalen Konsultationen. Laridschani werde anschließend nach Katar weiterreisen. Mit Blick auf den erwarteten Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington am Mittwoch forderte der Sprecher die US-Regierung auf, unabhängig von "israelischem Druck" zu handeln. Netanjahu ignoriere die Interessen der Region und sogar die der USA.

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