
Gold (XAU/USD) zieht Käufer an, die bei einem Rückgang in der Nähe des Bereichs von 4.428-4.427 USD kaufen, und steigt während der asiatischen Sitzung am Dienstag auf ein Wochenhoch, unterstützt durch eine Kombination von Faktoren. Die US-Militärschläge in Venezuela, die erhöhten politischen Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den VAE, die Unruhen im Iran und der langwierige Russland-Ukraine-Krieg halten die geopolitischen Risiken im Spiel. Dies wird als Unterstützung für das sichere Edelmetall angesehen, das zusammen mit den dovishen Erwartungen an die US-Notenbank (Fed) das positive Momentum aufrechterhält.
Tatsächlich preisen die Händler weiterhin die Möglichkeit von zwei weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank in diesem Jahr ein, und die Wetten wurden durch die gemischten US-PMIs für Dezember am Montag bekräftigt. Darüber hinaus ziehen Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed unter der Verwaltung von US-Präsident Donald Trump den US-Dollar (USD) von einem nahezu vierwöchigen Höchststand, der am Montag erreicht wurde, weg und kommen dem zinslosen Gold weiter zugute. Händler warten gespannt auf den US-Nichtlandwirtschaftsbericht (NFP) am Freitag, um weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der Fed und einen bedeutenden Impuls zu erhalten.
Aus technischer Sicht könnte der Übernacht-Durchbruch durch den 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) und eine anschließende Bewegung über die Konsolidierungszone von 4.445-4.450 USD als wichtiger Auslöser für die XAU/USD-Bullen angesehen werden. Das MACD-Histogramm hat sich ins Positive gedreht und steigt auf dem 1-Stunden-Chart, wobei die MACD-Linie leicht über der Signallinie nahe der Nulllinie liegt und auf ein verbessertes Momentum hindeutet.
In der Zwischenzeit steht der RSI bei 68 (nahe überkauft), steigt von der Mittelzone und unterstützt ein starkes Aufwärtsmomentum. Ein Durchbruch über 70 würde das Bullen-Szenario stärken, während ein Versagen, dies zu tun, die Gewinne begrenzen und eine Konsolidierung fördern könnte. Da der Preis über dem steigenden 100-Stunden-SMA und das MACD gerade positiv ist, könnten Rückgänge flach bleiben und die kurzfristige Tendenz positiv bleiben. Der 100-Stunden-SMA liegt bei 4.373,28 USD und sollte dynamische Unterstützung bieten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.