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VENEZUELA-TICKER-Papst äußert sich besorgt über Lage in Venezuela

ReutersJan 4, 2026 11:39 AM

- Die USA haben Venezuela angegriffen und den langjährigen Präsidenten des ölreichen südamerikanischen Staates, Nicolas Maduro, nach New York in ein Gefängnis überstellt. Es folgen wichtige Entwicklungen im Ticker:

12.30 Uhr - Papst Leo hat sich besorgt über die Entwicklung in Venezuela geäußert. Er verfolge die Lage nach dem Sturz von Präsident Nicolas Maduro durch die USA mit großer Sorge, sagt das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag. Der erste Papst aus den USA ruft dazu auf, die Unabhängigkeit Venezuelas zu wahren und die Menschenrechte zu achten.

11.55 Uhr - "Die Ereignisse in Venezuela sind sehr bedenklich", erklärt Lars Klingbeil als SPD-Parteivorsitzender. "Der venezolanische Machthaber Maduro hat ein autoritäres Regime angeführt, das sich mit Gewalt und Unterdrückung an die Macht geklammert hat. Allerdings kann dies keine Rechtfertigung dafür sein, internationales Recht zu missachten." Das Völkerrecht sei zu achten. "Das gilt auch für das Handeln der USA." Jetzt müsse es darum gehen, "jegliche weitere Eskalation zu verhindern und den Pfad zu einem friedlichen Übergang zur Demokratie in Venezuela zu finden, damit die venezolanische Bevölkerung über ihre Zukunft selbst entscheiden kann", erklärt Klingbeil, der auch Finanzminister und Vizekanzler ist.

07.12 Uhr - China fordert die USA auf, Maduro und dessen Frau umgehend freizulassen. Die Lage in Venezuela solle durch Dialog und Verhandlungen gelöst werden, erklärt das Außenministerium in Peking. Es verurteilt die Gefangennahme des Ehepaars als Verstoß gegen das Völkerrecht und fordert die USA dazu auf, die persönliche Sicherheit von Maduro und seiner Frau zu gewährleisten.

04.47 Uhr - Die Beschränkungen für den Luftraum über der Karibik laufen US-Verkehrsminister Sean Duffy zufolge um Mitternacht US-Ostküstenzeit (05.00 Uhr GMT) aus. Der Flugverkehr könne dann wieder aufgenommen werden, schreibt Duffy auf der Online-Plattform X. Die Fluggesellschaften seien informiert und würden ihre Flugpläne zügig aktualisieren.

03.08 Uhr - Die Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von Venezuela ernennt Vizepräsidentin Delcy Rodríguez zur Interimspräsidentin. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf die Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA.

02.42 Uhr - Der venezolanische Außenminister Yvan Gil wirft den USA vor, mit ihrem Angriff den Frieden in Lateinamerika gestört zu haben. "Der Frieden in Lateinamerika wurde durch diese Aktion gestört", sagt Gil am Sonntag der russischen staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Die Äußerung ist eine Reaktion auf die Bekanntgabe von US-Präsident Donald Trump, wonach der venezolanische Präsident Nicolas Maduro gefangen genommen wurde.

01.42 Uhr - Führende US-Demokraten werfen der Regierung von Präsident Donald Trump schwere Täuschung bei den Plänen für den Militäreinsatz in Venezuela vor. Man habe ihn und andere "völlig im Dunkeln gelassen", sagt der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer. Ihm sei zuvor in geheimen Unterrichtungen versichert worden, dass kein Militäreinsatz geplant sei. Trump erklärt, er habe den Kongress aus Sorge vor undichten Stellen nicht vollständig informiert.

00.28 Uhr - Peru will die sofortige Rückkehr von Venezolanern ermöglichen. Dies gelte unabhängig von deren Einwanderungsstatus, teilt Präsident Jose Jeri auf der Plattform X mit. In Nachbarländern wie Ecuador feiern unterdessen Exil-Venezolaner die Entwicklung. Eine Demonstrantin in Quito spricht von einer "ungeheuren Freude".

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