Metas Schwenk zu Cloud-Leasing schürt Sorgen über Überangebot an Rechenleistung. Micron fällt um fast 10 %, Marvell bricht um 7 % ein: Ist die Logik hinter KI-Hardware-Aktien erschüttert?
TradingKey - Am 1. Juli ostamerikanischer Zeit gerieten KI-Hardware-Aktien unter Druck, wobei Speicher- und optische Kommunikationsaktien auf breiter Front einbrachen. SanDisk (SNDK) fiel um 10,82 %, Micron Technology (MU) brach um 9,7 % ein, Corning (GLW) verlor über 13 %, Marvell Technology (MRVL) rutschte um mehr als 7 % ab und Lumentum (LITE) sank um mehr als 6 %. Berichten zufolge plant Meta den Einstieg in den Cloud-Computing-Markt und vollzieht damit den Wandel von einem reinen Abnehmer von Rechenleistung zu einem Anbieter von Rechenleistungs-Leasing. Laut Medienberichten plant Meta offiziell sein KI-Cloud-Infrastrukturgeschäft und wandelt sich von einem reinen Einkäufer von Rechenleistung zu einem Marktteilnehmer mit eigener Angebotskapazität. Das Unternehmen entwickelt parallel zwei Geschäftsbereiche – Model Services und Bare-Metal-Rechenleistungs-Leasing –, um direkt mit den drei traditionellen Cloud-Giganten AWS, Azure und Google Cloud zu konkurrieren, und stellt gleichzeitig eine disruptive Bedrohung für vertikale KI-Rechenleistungsanbieter wie CoreWeave dar.
TradingKeyWed, Jul 1