Krypto-Aktien geben vorbörslich nach: Coinbase und Strategy verlieren vor entscheidender Abstimmung über den CLARITY Act über 4 %
Am 15. September verzeichneten US-Krypto-Aktien vorbörslich Verluste, während Bitcoin unter 76.700 US-Dollar rutschte. Grund für die Marktzurückhaltung ist die bevorstehende Verfahrensabstimmung des US-Senats über den CLARITY Act um 14:15 Uhr Ortszeit, für die 60 Stimmen erforderlich sind. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, die regulatorischen Rahmenbedingungen für digitale Vermögenswerte zu präzisieren und Unsicherheiten abzubauen. Dennoch bestehen weiterhin Kontroversen hinsichtlich des Verbraucherschutzes, potenzieller Interessenskonflikte und der Auswirkungen von Stablecoins auf den traditionellen Bankensektor. Marktbeobachter fokussieren sich nun auf die parteiübergreifende Unterstützung des Gesetzestextes.

TradingKey – Am 15. September verzeichneten US-Krypto-Aktien im vorbörslichen Handel auf breiter Front Verluste, wobei Coinbase (COIN) und Strategy (MSTR) um mehr als 4 % nachgaben, Bit Digital (BTBT), Riot Platforms (RIOT), MARA Holdings (MARA) um über 2 % fielen sowie Hut 8 (HUT) und CleanSpark (CLSK) um mehr als 1 % nachgaben. Unterdessen verlor Bitcoin in den vergangenen 24 Stunden etwa 1,67 % und rutschte unter 76.700 US-Dollar, während der Markt auf eine Verfahrensabstimmung des US-Senats über den CLARITY Act wartet.


Quelle: TradingView
Der US-Senat plant, am 15. September um 14:15 Uhr Ortszeit über den Gesetzentwurf abzustimmen. Der Antrag benötigt mindestens 60 Ja-Stimmen, um zur formellen Beratung zu gelangen.
Am Vorabend der Abstimmung veröffentlichten die Republikaner im Senat eine weiter überarbeitete Fassung des Gesetzestextes, um wesentliche Differenzen auszuräumen, die von den Demokraten zuvor vorgebracht worden waren. Berichten zufolge enthält der neue Entwurf 126 von den Demokraten vorgeschlagene Änderungstanträge sowie die meisten vom Trump-Team akzeptierten Ethikbestimmungen.
Das Kernziel des CLARITY Act besteht darin, die regulatorischen Rahmenbedingungen für den US-Markt für digitale Vermögenswerte weiter zu präzisieren, einschließlich der rechtlichen Einordnung verschiedener Arten von Krypto-Assets und der Zuständigkeitsverteilung unter den Bundesaufsichtsbehörden. Für die Krypto-Branche wird davon ausgegangen, dass das Gesetz bei einem reibungslosen Verlauf die langjährige regulatorische Unsicherheit verringert und klarere Handlungsregeln für Börsen, Unternehmen für digitale Vermögenswerte und verwandte Finanzinstitute schafft.
Allerdings sind die Kontroversen um den Gesetzentwurf noch nicht vollständig ausgeräumt.
Einige demokratische Abgeordnete argumentierten zuvor, dass die neue Fassung in Bereichen wie Interessenskonflikten, Verbraucherschutz und Finanzstabilität nach wie vor Mängel aufweise. Unterdessen äußerte der Bankensektor Sorge, dass bestimmte Regeln für Stablecoins den Wettbewerb zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellen Bankeinlagen verschärfen könnten.
Mit dem Herannahen der Verfahrensabstimmung richtet sich der Hauptaugenmerk des Marktes weiterhin darauf, ob die Republikaner genügend Unterstützung der Demokraten sichern können, um die Hürde von 60 Stimmen zu nehmen.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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