Meta startet persönlichen KI-Assistenten Muse, META steigt vorbörslich um über 5 %: Können KI-Abonnements neue Einnahmequellen erschließen?
Meta hat am 8. September ET den aufgabenorientierten KI-Assistenten Muse eingeführt. Das System führt selbstständig Workflows wie Buchungen und Einkäufe aus, wobei Sicherheitsfunktionen und Stripe-Zahlungen integriert sind. Angesichts steigender Investitionen und Kapitalausgaben für 2026 von 130 bis 145 Milliarden US-Dollar setzt Meta auf Muse, um die Monetarisierung im Verbraucherbereich voranzutreiben und neue Umsatzquellen jenseits des Werbegeschäfts zu erschließen. Der Markt bewertet die kommerziellen Aussichten von Muse als entscheidenden Indikator für den Return on Investment der KI-Strategie, was den Aktienkurs vorbörslich um über 5 % steigen ließ.

TradingKey – Am 8. September ET hat Meta (META) seinen persönlichen KI-Assistenten Muse offiziell eingeführt und zunächst in den USA ausgerollt. Im Gegensatz zu auf Fragen und Antworten fokussierten Chatbots steht bei Muse die Ausführung von Aufgaben im Mittelpunkt.
Sobald Nutzer ein Ziel festlegen, kann das System E-Mails senden, Reisen buchen, Formulare ausfüllen, einkaufen und bestimmte zeitaufwendige Aufgaben selbst dann weiterbearbeiten, wenn der Nutzer die App beendet hat. Bei sensiblen Vorgängen wie dem Versenden von E-Mails oder dem Kauf von Artikeln fordert Muse den Nutzer zur Bestätigung auf.
Muse läuft in einer dedizierten „Muse Secure VM“, wodurch jeder Nutzer eine isolierte Cloud-Computing-Umgebung sowie einen exklusiven Browser erhält. Das System ist zudem mit einem separaten Sentinel-Agenten ausgestattet, dessen Genehmigung Muse einholen muss, bevor es auf das Internet zugreift.
Nutzer können selbst entscheiden, mit welchen Apps sich Muse verbindet und welche Berechtigungsstufe es erhält. Meta gab an, dass Konversationsdaten und Daten der virtuellen Maschinen in Muse nicht an das eigene Werbesystem weitergegeben werden.
Was Zahlungen betrifft, hat Muse Link von Stripe integriert, das beim Bezahlvorgang eine Einmal-Kartennummer generieren kann, um die tatsächlichen Bankkartendaten des Nutzers zu verbergen. Shop Pay wird in Kürze hinzugefügt, und auch die Unterstützung von 1Password ist geplant. Muse kann sich zudem Informationen merken, die Nutzer als wichtig erachten, wie etwa das Erstellen einer Einkaufsliste auf Basis von auf Instagram gespeicherten Rezepten.
Alexandr Wang, Chief AI Officer von Meta, erklärte, dass die Nutzung unter den derzeitigen Muse-Nutzern zehnmal so hoch sei wie in der Testgruppe. Er selbst nutzt Muse als „zweites Gehirn“, um Termine zu organisieren, Trainingspläne zu erstellen und Mahlzeiten zu planen.
Meta verzeichnet 3,6 Milliarden täglich aktive Nutzer: Kann Muse den KI-Return-on-Investment steigern?
Muse ist derzeit über eine eigenständige App oder WhatsApp verfügbar und ist in den USA für iOS, Android und das Web gestartet; eine künftige Unterstützung für KI-Brillen ist geplant.
Im zweiten Quartal 2026 erreichten die täglich aktiven Nutzer über Metas App-Familie hinweg 3,6 Milliarden, was einem Anstieg von 3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die riesige bestehende Nutzerbasis von Facebook, Instagram und WhatsApp bildet das Fundament für die anschließende Einführung von Muse.
Für Meta liegt der entscheidende Faktor für die Zukunft von Muse darin, ob das Unternehmen seine bestehende Nutzerbasis weiter in zahlende Nutzer und neue Umsatzquellen umwandeln kann.
Metas neueste Prognose sieht für 2026 Investitionen von 130 Milliarden bis 145 Milliarden US-Dollar vor, womit das untere Ende der bisherigen Spanne von 125 Milliarden bis 145 Milliarden US-Dollar angehoben wurde. Meta hatte zuvor erklärt, dass der Anstieg der Investitionen in erster Linie höhere Bauteilpreise und zusätzliche Kosten für den Bau von Rechenzentren widerspiegelt.
Meta verfügt derzeit über kein großes Public-Cloud-Geschäft wie AWS, Azure oder Google Cloud. Aktuell spielt KI im Werbe- und Kerngeschäft von Meta bereits eine Rolle, und das Unternehmen erschließt durch neue Produkte wie Muse zugleich neue Umsatzquellen.
Die meisten Funktionen von Muse sind kostenlos, während für Intensivnutzer Abonnements angeboten werden. Für Meta bedeutet dies, dass KI im Verbraucherbereich einen klareren Weg zur direkten Monetarisierung einschlägt. Die Integration von Shopping, Zahlungsdiensten und Drittanbieter-Services bietet zudem weitere Möglichkeiten für ein künftiges Umsatzwachstum.
Meta steigt vorbörslich um mehr als 5 %, da der Markt sich auf Fortschritte bei der KI-Kommerzialisierung konzentriert
Im vorbörslichen US-Handel am 9. September stieg META um mehr als 5 %, während die Futures auf den S&P 500 im selben Zeitraum um etwa 0,31 % nachgaben, womit Meta unter den Mega-Cap-Tech-Aktien herausragte.

[Quelle: TradingView]
Nach der Einführung von Muse sind deren Kommerzialisierungsaussichten zu einem neuen Schwerpunkt bei der Beurteilung der KI-Investitionsrendite von Meta geworden. Meta prognostiziert derzeit für 2026 Kapitalausgaben zwischen 130 Milliarden und 145 Milliarden US-Dollar. Da die Investitionen weiterhin hoch bleiben, richtet sich das Augenmerk des Marktes zunehmend auf die Rendite der KI-Investitionen von Meta sowie die Monetarisierungsfähigkeiten neuer Produkte.
Künftig stehen insbesondere die Größe der zahlenden Nutzerbasis von Muse, die Nutzungshäufigkeit und die Frage im Fokus, ob Abonnement- und Transaktionsfunktionen schrittweise spürbare Umsätze generieren können.
Zum jetzigen Zeitpunkt stammen die Einnahmen von Meta weiterhin hauptsächlich aus dem Werbegeschäft. Im zweiten Quartal 2026 entfielen rund 97,6 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens auf Werbeeinnahmen. Muse hat bislang keinen nennenswerten Einfluss auf die Gesamterlösstruktur genommen. Da die Ausgaben für KI-Infrastruktur jedoch weiter steigen, dient die Fähigkeit von Muse, stetige Einnahmen zu erzielen, als wichtiger Orientierungspunkt für die Verfolgung von Metas KI-Kommerzialisierung.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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