Palantir wählt Nebius zum bevorzugten KI-Infrastrukturpartner, da sich souveräne KI von Software auf Rechenleistung ausweitet
Am 8. September (ET) gaben Palantir Technologies und die Nebius Group eine strategische Partnerschaft bekannt, in deren Rahmen Nebius bevorzugter Partner für souveräne KI-Infrastruktur wird. Nebius-Rechenkapazitäten werden in Palantirs Betriebssystem integriert, um Unternehmenskunden den sicheren Einsatz von KI-Modellen unter vollständiger Datenkontrolle zu ermöglichen. Palantir hob hervor, dass Nebius' auf KI ausgerichtete Infrastruktur die Anforderungen an souveräne Bereitstellungen optimal erfüllt. Zudem planen beide Unternehmen den Bau modularer Rechenzentren. Finanzielle Details wie Vertragssummen oder Umsatzprognosen wurden nicht genannt; im vorbörslichen Handel stieg die Nebius-Aktie um 2,61 %.

TradingKey – Am 8. September (ET) gaben Palantir Technologies (PLTR) und die Nebius Group (NBIS) eine strategische Partnerschaft bekannt. Palantir ernannte Nebius zu seinem bevorzugten Partner für souveräne KI-Infrastruktur. Bei Redaktionsschluss stieg NBIS im vorbörslichen Handel um 2,61 %.

[Quelle: TradingView]
Den von beiden Parteien offengelegten Plänen zufolge werden die Rechenkapazitäten und Inferenz-Endpunkte von Nebius in die Unternehmens-Sicherheitsgrenze von Palantir integriert. Berechtigte Palantir-Kunden können offene Modelle über die Cloud- und Inferenzinfrastruktur von Nebius bereitstellen und behalten gleichzeitig die Kontrolle über Rechenleistung, Daten und Modelle; zudem können sie ihre proprietären Daten nutzen, um Modelle kontinuierlich zu trainieren und feinzutunen.
Das Betriebssystem von Palantir für souveräne KI basiert auf AIP, Ontology, Foundry und Apollo und steuert den Zugriff auf Daten, Modelle und Rechenleistung über Autorisierungs- und Isolationsmechanismen.
Nach der Integration mit Nebius erhalten Unternehmen, denen es bisher an Lösungen für den Einsatz souveräner KI fehlte, neue Infrastrukturoptionen. Dies ermöglicht es ihnen, KI-Modelle auszuführen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten und Modelle zu behalten.
Palantir erklärte, ein Hauptgrund für die Wahl von Nebius sei, dass deren Infrastruktur von Grund auf für KI-Workloads entwickelt wurde, statt aus älteren Mehrzweck-Rechenplattformen umfunktioniert worden zu sein. Die Infrastruktur und Software von Nebius wurden gemeinsam für intensive KI-Workloads konzipiert und lassen sich direkt mit dem Betriebssystem von Palantir für souveräne KI verbinden.
Über die Plattformintegration hinaus planen die beiden Unternehmen, die Bereitstellung zusätzlicher KI-Rechenkapazitäten zu beschleunigen. Dazu gehört auch der Bau modularer Rechenzentren an Standorten mit bestehender Stromversorgung.
Alex Karp, Mitgründer und CEO von Palantir, erklärte, dass die Infrastruktur von Nebius es Kunden ermöglicht, ihre KI-Modelle in Umgebungen auszuführen, in denen sie die autonome Kontrolle behalten. Die Kombination aus Palantirs Ontology und der Infrastruktur von Nebius könne die Kundenanforderungen an souveräne KI-Bereitstellungen erfüllen.
Arkady Volozh, Gründer und CEO von Nebius, erklärte, dass Unternehmen sowohl die Leistungsfähigkeit großskalierter KI-Infrastruktur als auch die Kontrolle über ihre Daten und Modelle benötigen. Die Partnerschaft werde es Unternehmen ermöglichen, optimierte offene Modelle auf vertrauenswürdiger Infrastruktur auszuführen.
Keine der beiden Parteien nannte im Text der Ankündigung konkrete Vertragssummen, Mindestbeschaffungsmengen für Rechenkapazitäten oder prognostizierte Umsatzbeiträge.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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