Von Samsung angeführte Mistral AI schließt 3,3-Milliarden-Dollar-Finanzierung ab – Bewertung übersteigt 24 Milliarden Dollar bei eskalierendem KI-Wettrüsten in Europa
Am 7. September US-Ostküstenzeit gab Mistral AI den Abschluss einer Serie-D-Finanzierungsrunde über 3 Milliarden Euro bekannt, womit die Bewertung auf über 24 Milliarden US-Dollar steigt. Die von Samsung angeführte Runde verzeichnete zudem Beteiligungen von Nvidia und ASML. Das Kapital fließt in Frontier-AI-Forschung, Recheninfrastruktur sowie globale Expansion. Mit über 125 Unternehmenskunden und einem jährlichen wiederkehrenden Umsatz von über 400 Millionen US-Dollar strebt das Unternehmen bis Ende 2026 einen ARR von 1 Milliarde US-Dollar an. Kritisch für die Bewertung bleibt die nachhaltige kommerzielle Umsetzung der neuen Rechenkapazitäten.

TradingKey – Am 7. September US-Ostküstenzeit gab das französische KI-Unternehmen Mistral AI den Abschluss einer Finanzierungsrunde der Serie D über 3 Milliarden Euro (rund 3,3 Milliarden US-Dollar) bekannt, wodurch seine Post-Money-Bewertung auf über 24 Milliarden US-Dollar stieg. Laut Mistral handelt es sich dabei um die bislang größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens.
Die Finanzierungsrunde wurde von Samsung Electronics angeführt; als Co-Lead-Investoren fungierten der von EQT verwaltete Scaleup Europe Fund sowie der bestehende Investor PSG Equity. Advent, von BlackRock verwaltete Fonds und Mandate sowie das Großherzogtum Luxemburg stiegen als neue Investoren ein, während ASML (ASML), Nvidia (NVDA), a16z, Salesforce Ventures und weitere bestehende Investoren erneut teilnahmen.
Die Bewertung von Mistral ist innerhalb eines Jahres um rund 80 % gewachsen. Im September 2025 schloss das Unternehmen eine von ASML angeführte Finanzierungsrunde der Serie C über 1,7 Milliarden Euro ab und erreichte eine Post-Money-Bewertung von 11,7 Milliarden Euro.
Samsung ist ein neuer Investor bei Mistral und fungierte in dieser Runde als Lead-Investor. Arthur Mensch, Mitgründer und CEO von Mistral, erklärte, dass Samsung plant, die KI-Technologie von Mistral zu nutzen, um seine Systeme zur Chipherstellung zu verbessern.
Zuvor arbeitete Mistral mit ASML bereits bei KI-Projekten in Bereichen wie Forschung und Entwicklung, Engineering und Betrieb zusammen. Nach Abschluss dieser Finanzierungsrunde zählen Samsung, ASML und Nvidia nun alle zum Investorenkreis von Mistral.
Die neuen Mittel sollen in erster Linie für die Forschung an fortschrittlicher KI (Frontier AI), den Ausbau von Rechenleistung und Infrastruktur sowie die Kommerzialisierung und internationale Marktexpansion verwendet werden. Mistral beschleunigt den Aufbau eigener Rechenkapazitäten und plant, bis 2030 in Europa eine Rechenkapazität von bis zu 1 GW aufzubauen.
Was die Kommerzialisierung betrifft, ist Mistral derzeit in 20 Ländern tätig und bedient weltweit über 125 Unternehmenskunden, darunter Airbus, ASML und HSBC. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) des Unternehmens überstieg im Februar dieses Jahres 400 Millionen US-Dollar. Johan Bergqvist, CFO von Mistral, erklärte kürzlich, dass das Unternehmen auf Kurs sei, bis Ende 2026 einen ARR von 1 Milliarde US-Dollar zu erreichen.
Unterdessen betont Mistral weiterhin das Konzept der „souveränen KI“ („sovereign AI“) sowie Open-Weight-Modelle mit dem Ziel, Unternehmens- und Behördenkunden eine größere Kontrolle über Daten, Modelle und Recheninfrastruktur zu ermöglichen.
Nach dem Einstieg von Technologie- und Halbleiterunternehmen wie Samsung, ASML und Nvidia baut das Unternehmen seine Modellentwicklung, Rechenleistung und sein Geschäft mit Unternehmenskunden gleichzeitig aus. Ob die Bewertung von über 24 Milliarden US-Dollar durch ein nachhaltiges Umsatzwachstum gestützt werden kann, wird davon abhängen, ob sich die neu hinzugekommenen Rechenkapazitäten und Unternehmenskunden weiter in kommerzielle Umsätze umwandeln lassen.
Über Mistral AI
Mistral AI wurde 2023 von den ehemaligen Google-DeepMind- und Meta-AI-Forschern Arthur Mensch, Guillaume Lample und Timothée Lacroix mitbegründet. Mit Hauptsitz in Paris (Frankreich) zählt das Unternehmen zu den wichtigsten Entwicklern von Basismodellen in Europa.
Open-Weight-Modelle bilden eine der zentralen technischen Ausrichtungen von Mistral, wobei das Unternehmen für Unternehmens- und Behördenkunden den Schwerpunkt auf die Kontrolle über Modelle, Daten und Recheninfrastruktur legt. Die Modellreihe „Mistral Large“ wurde auf Mistral Large 3 aktualisiert, das als Open-Weight-Modell veröffentlicht wurde.
Zudem gehört Mistral zu den wenigen europäischen Akteuren, die im Markt für Basismodelle und Unternehmens-KI mit führenden US-amerikanischen KI-Unternehmen konkurrieren können.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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