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Renditen von US-Staatsanleihen erreichen weiter neue Höchststände, Philadelphia-Halbleiterindex fällt um über 2 %, da US-Aktien im September unter dreifachem Druck stehen

TradingKeySep 1, 2026 3:36 PM

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Falkenhafte Signale der Fed und steigende Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Januar 2025 belasten die US-Märkte. JPMorgan passt seine Haltung zu US-Aktien auf „taktisch vorsichtig/neutral“ an und verweist auf erhöhte Volatilitätsrisiken. Der Zinspfad bleibt unsicher, da Fed-Chef Warsh betont, das 2-Prozent-Inflationsziel und eine starke Beschäftigung zu priorisieren. Höhere Finanzierungskosten und steigende risikofreie Zinssätze setzen insbesondere Wachstums- und Technologieaktien unter Druck. Im September lasten zudem saisonale Schwächen und mögliche Gewinnmitnahmen im KI-Sektor auf den Kursen. Bevorstehende Arbeitsmarkt- und Verbraucherpreisdaten gelten als entscheidende Tests für die künftige Geldpolitik.

Von der KI erstellte Zusammenfassung

TradingKey – Nachdem Fed-Chef Kevin Warsh auf dem jährlichen Symposium in Jackson Hole vergangene Woche falkenhafte Signale gesendet hatte, erneuerten die Märkte ihre Wetten auf weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr.

Getrieben von steigenden Zinserhöhungserwartungen am Markt erreichten die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen am Montag und Dienstag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ihren höchsten Stand seit Januar 2025. Das Handelsteam von JPMorgan erklärte, dass es im Vorfeld der Zinsentscheidung der Federal Reserve am 16. September seine Haltung gegenüber US-Aktien von bullisch auf „taktisch vorsichtig/neutral“ anpasst.

JPMorgan merkte an, dass Bullenmärkte am US-Aktienmarkt gewöhnlich mit einem Zinserhöhungszyklus oder einer Rezession enden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession in den kommenden Quartalen sehr gering. Daher entspricht die derzeitige vorsichtige Einschätzung von JPMorgan eher einem „steigenden Risiko hoher Volatilität auf hohem Niveau“ als dem „unmittelbar bevorstehenden Beginn eines Bärenmarktes“.

Falkenhafte Fed-Signale werden zur größten kurzfristigen Variable für US-Aktien

Andrew Tyler, Leiter des Bereichs U.S. Market Intelligence bei JPMorgan, ist der Ansicht, dass es für Anleger derzeit schwer einzuschätzen ist, welches Ausmaß und welche Dauer ein Erhöhungszyklus hätte, falls die Fed die Zinserhöhungen tatsächlich wieder aufnimmt. Im Vergleich zu früheren Fed-Vorsitzenden gibt Warsh dem Markt weniger explizite Forward Guidance zu den Zinsen, was es dem Markt erschwert, einen klaren geldpolitischen Pfad zu erkennen.

Warsh betonte zuvor, dass das 2-Prozent-Inflationsziel der Fed unverrückbar ist; sollte die zugrundeliegende Inflation nicht deutlich und schnell genug zurückgehen, haben die Währungshüter „noch Arbeit vor sich“. Zudem ist er der Ansicht, dass der US-Arbeitsmarkt nahezu vollbeschäftigt ist, die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen insgesamt nicht restriktiv wirken und kurzfristige Zinsen weiterhin das primäre Instrument der Fed zur Erfüllung ihres Doppelauftrags bleiben.

Die marktbezogene Schlussfolgerung dieser Aussagen lautet, dass bei einer bisher nicht spürbar ins Stocken geratenen Wirtschaft und einer weiterhin widerstandsfähigen Beschäftigungslage eine anhaltende Inflation der Fed Raum für weitere geldpolitische Straffungen lassen könnte. Die Unsicherheit bezüglich des Zinspfads belastet somit direkt die US-Aktienbewertungen und die Risikobereitschaft.

Renditen von US-Staatsanleihen steigen, belasten Bewertungen von Wachstumsaktien

Angesichts steigender Ölpreise und zunehmender Zinserhöhungserwartungen stieg die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen über 4,79 % und erreichte diesen Stand zum ersten Mal seit Januar 2025. Unterdessen signalisiert der Zinsswap-Markt, dass Anleger die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung der Federal Reserve um 25 Basispunkte im nächsten Monat auf fast 70 % schätzen.

Steigende US-Anleiherenditen belasten US-Aktien über zwei Kanäle: Erstens erhöhen sie die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher; zweitens treiben sie den risikofreien Zinssatz nach oben, was die Bewertungen von Wachstumsaktien mit einem hohen Anteil künftiger Cashflows drückt. KI-, Software- und hoch bewertete Technologieaktien sind daher anfälliger für eine Neubewertung der Zinsen.

Bei Redaktionsschluss verlor der Dow Jones Industrial Average 0,42 %; der Nasdaq Composite Index fiel um 0,73 %; der S&P 500 Index gab um 0,45 % nach; und der Philadelphia Semiconductor Index sank um 2 %.

Unter den Einzelwerten fiel Tesla (TSLA) um 2,41 %, Amazon (AMZN) gab um 2,01 % nach, Microsoft (MSFT) verlor 1,17 %, Nvidia (NVDA) sank um 1,04 % und Google (GOOGL) büßte 1,02 % ein.

US-Aktien im September unter dreifachem Druck

Erstens beschrieb Taylor die Fed-Sitzung am 16. September als eine "Sitzung mit erheblichen Variablen". Der Markt hatte zuvor möglicherweise Positionen im Hinblick auf Zinssenkungen oder unveränderte Leitzinsen aufgebaut, doch die falkenhaften Äußerungen von Warsh veränderten die geldpolitischen Erwartungen. Sollte die Fed zu Zinserhöhungen übergehen, wird der Markt zudem beurteilen müssen, ob die Anhebung eine einmalige Anpassung oder den Beginn eines neuen Zyklus darstellt.

Zweitens ist der September typischerweise ein vergleichsweise schwacher Monat für die Renditen von US-Aktien. Die Saisonalität selbst bestimmt zwar nicht die Indexentwicklungen; trifft sie jedoch mit Zinsunsicherheit und Positionsanpassungen zusammen, kann dies die kurzfristige Volatilität verstärken.

Schließlich könnte das Momentum bei KI-Aktien nachlassen. Taylor erwähnte auch, dass es bei stark gestiegenen KI-Aktien zu einer Umkehr des Momentum-Tradings kommen könnte. In jüngster Zeit waren die KI-Investitionen und die Gewinnerwartungen der Unternehmen wesentliche Stützen für US-Aktien; sollten jedoch die Zinsen steigen, sich die Kreditaufschläge ausweiten oder der Markt das Tempo der Rendite von KI-Investitionen infrage stellen, könnte es in den entsprechenden Sektoren noch vor dem breiteren Markt zu Gewinnmitnahmen kommen.

Non-Farm Payrolls und CPI: Wichtiger Test vor der Fed-Sitzung im September

JPMorgan geht davon aus, dass der monatliche Arbeitsmarktbericht am Freitag von entscheidender Bedeutung sein wird, der am 11. September anstehende Verbraucherpreisindex (CPI) jedoch von noch größerer Bedeutung sein könnte.

Der Grund dafür ist, dass Warsh ausdrücklich erklärt hat, dass sich der US-Arbeitsmarkt nahe der Vollbeschäftigung befindet und eine Verlangsamung des Beschäftigungswachstums die Beurteilung des Beschäftigungsmandats durch die Federal Reserve nicht zwangsläufig erheblich verändern wird; im Gegensatz dazu dürften Inflationsdaten die geldpolitischen Entscheidungen eher direkt beeinflussen.

Ökonomen erwarten, dass US-Arbeitgeber laut dem Bericht zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft im August 55.000 Stellen geschaffen haben, nachdem die Beschäftigung im Juli überraschend zurückgegangen war. Sollten die Arbeitsmarktdaten weitgehend den Erwartungen entsprechen, könnte sich der Marktfokus rasch auf den CPI und die Energiepreise verlagern. Für den Aktienmarkt könnten starke Daten die Renditen nach oben treiben und die Bewertungen belasten; deutlich schwächer als erwartet ausfallende Daten könnten hingegen Sorgen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums und einer Stagflation schüren.

Fällt die Beschäftigung stärker als erwartet aus, wird dies die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken, allerdings könnte auch der Druck bezüglich Zinserhöhungen und höherer Renditen zunehmen; fällt die Beschäftigung schwächer als erwartet aus, könnten Zinssenkungserwartungen wieder aufleben, wenngleich ein drastischer Rückgang auch Rezessionsängste auslösen könnte.

Bleibt der CPI auf hohem Niveau, wird dies die restriktive Haltung der Fed verstärken und die Volatilität bei hoch bewerteten Technologieaktien erhöhen; kühlt sich der CPI hingegen spürbar ab, wird dies den Zinserhöhungsdruck mindern, ob der Markt dies jedoch bereits eingepreist hat, bleibt abzuwarten.

Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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