Nvidia-Aktienkursprognose: Kann die Aktie vor den Q2-Zahlen auf ein Rekordhoch steigen?
Am Stand 25. August ET beendete Nvidia eine siebentägige Verlustserie mit einem Plus von 2,19 % auf 213,05 US-Dollar. Der bevorstehende Q2-Finanzbericht am 26. August gilt als wichtiger Katalysator. Im Fokus stehen vier Kernbereiche: das Rechenzentrumsgeschäft mit erwarteten Umsätzen von 85,67 Milliarden US-Dollar, der Produktionsstart der Vera-Rubin-Plattform, die Q3-Umsatzprognose von rund 104,2 Milliarden US-Dollar sowie die stabile Bruttomarge von etwa 75 %. Der Optionsmarkt preist eine Kursreaktion von 5,4 % ein. Trotz technischer Unterstützung bei 200 US-Dollar erfordert ein nachhaltiger Ausbruch auf neue Höchststände voraussichtlich eine Übertreffung der Erwartungen in allen genannten Schlüsselkategorien.

TradingKey – Stand 25. August ET stieg Nvidia (NVDA) um 2,19 % auf 213,05 US-Dollar und beendete damit eine Verlustserie von sieben Handelstagen in Folge. Nvidia wird seinen Finanzbericht für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 nach Börsenschluss am 26. August veröffentlichen. Angesichts der jüngst erhöhten Volatilität im KI-Sektor wird dieser Quartalsbericht als wichtiger Katalysator für die kurzfristige Kursentwicklung der Nvidia-Aktie dienen.
Anstehender Nvidia-Q2-Quartalsbericht: Worauf zu achten ist
An erster Stelle steht das Rechenzentrumsgeschäft. Der Markt erwartet für das zweite Quartal einen Gesamtumsatz von Nvidia von rund 92,18 Milliarden US-Dollar, wobei der Umsatz im Bereich Rechenzentren bei etwa 85,67 Milliarden US-Dollar liegen dürfte – ein Plus von rund 108 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vorquartal erreichte der Umsatz im Rechenzentrumsgeschäft 75,2 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 92 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach. Sollte der Umsatz im Rechenzentrumsbereich auch diesmal die Markterwartungen übertreffen, zeigt dies, dass sich die KI-Investitionen der großen Tech-Konzerne weiterhin in Aufträgen für Nvidia niederschlagen, was dazu beitragen würde, die jüngsten Marktsorgen über eine Verlangsamung des KI-Investitionswachstums zu zerstreuen; fällt er jedoch hinter den Erwartungen zurück, könnte dies den Aktienkurs von Nvidia weiter belasten.
An zweiter Stelle steht die Vera-Rubin-Plattform der nächsten Generation. Während Blackwell in die Phase der Massenauslieferung eintritt, richtet der Markt seinen Fokus darauf, ob Rubin den Staffelstab reibungslos übernehmen kann. Laut Reuters wird der Auslieferungsbeginn von Rubin in diesem Herbst erwartet, und Morgan Stanley schätzt, dass Rubin im dritten Quartal fast 9 Milliarden US-Dollar zum Umsatz beisteuern könnte; Oppenheimer geht ebenfalls davon aus, dass beim VR200 im laufenden Quartal der Hochlauf der Serienproduktion beginnt. Für den Aktienkurs von Nvidia bedeutet eine fristgerechte Serienproduktion von Rubin, dass der nächste Produktzyklus erste Ergebnisse liefert, was dazu beiträgt, die Markterwartungen für das Umsatzwachstum im Jahr 2027 anzuheben. Sollten der Auslieferungszeitpunkt oder der Kapazitätshochlauf die Erwartungen verfehlen, könnte dies diese Wachstumsaussichten schwächen.
An dritter Stelle steht die Umsatzprognose für das dritte Quartal. Der Markt erwartet für das dritte Quartal derzeit einen Umsatz von Nvidia von rund 104,2 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 82,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, während UBS schätzt, dass der tatsächliche Umsatz 110 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte. Da der Markt für die Ergebnisse des zweiten Quartals ohnehin allgemein ein anhaltend starkes Wachstum erwartet, dürfte die Prognose für das dritte Quartal für den Aktienkurs wichtiger sein als die bereits erzielten Zahlen des zweiten Quartals. Gibt das Management eine Umsatzprognose ab, die deutlich über 104,2 Milliarden US-Dollar liegt, hilft dies der Wall Street, ihre Gewinnprognosen weiter nach oben anzupassen. Erreicht oder unterschreitet die Prognose dieses Niveau lediglich, könnte der Markt davon ausgehen, dass die aktuellen hohen Wachstumserwartungen bereits vollständig im Aktienkurs eingepreist sind.
Schließlich steht die Bruttomarge im Fokus. Der Markt rechnet damit, dass die bereinigte Bruttomarge von Nvidia im zweiten und dritten Quartal bei etwa 75 % verharren wird. Jüngste Preisanstiege bei Speicherchips wie HBM haben die Kosten für KI-Server nach oben getrieben, weshalb der Markt besonders genau darauf achtet, ob Nvidia seine hohen Gewinnspannen aufrechterhalten kann. Stabilisiert sich die Bruttomarge bei rund 75 %, stellt dies unter Beweis, dass das Unternehmen weiterhin über eine starke Preissetzungsmacht und hohe Kostenkontrolle verfügt; hinkt sie den Erwartungen hingegen deutlich hinterher, könnte dies die Markteinschätzung bezüglich des künftigen EPS-Wachstums beeinträchtigen.
Bemerkenswert ist, dass der Optionsmarkt nach der Veröffentlichung des Quartalsberichts derzeit eine Schwankung des Nvidia-Aktienkurses von etwa 5,4 % in die eine oder andere Richtung erwartet, was einer Veränderung des Marktwerts von rund 280 Milliarden US-Dollar entspricht. J.P. Morgan wies zudem darauf hin, dass die Umsatzprognose von Nvidia in den vergangenen vier Quartalen die Markterwartungen um durchschnittlich etwa 4 % übertraf, der Aktienkurs im Zeitraum von einer Woche bis zu einem Monat nach der Zahlenvorlage jedoch um durchschnittlich 3 % bis 5 % nachgab. Dies deutet darauf hin, dass ein bloßes "Übertreffen der Erwartungen bei der Umsatzprognose" diesmal möglicherweise noch nicht ausreicht, um den Aktienkurs über sein Allzeithoch zu treiben; vielmehr könnte das Übertreffen der Erwartungen in allen vier oben genannten Bereichen erforderlich sein, um die Aktie auf ein neues Rekordhoch zu befördern.
Technische Analyse des Nvidia-Aktienkurses

Tageschart der Nvidia-Aktie, Quelle: TradingView
Im Tageschart der Nvidia-Aktie zeigt sich der jüngste Kurstrend auffällig schwach: Die Aktie fiel an sieben Handelstagen in Folge und verzeichnete damit ihre längste Verlustserie seit 2022, wobei der Kurs nacheinander unter die 10-Tage- und 20-Tage-Linie fiel. Nach einem Rücksetzer auf den gleitenden 60-Tage-Durchschnitt am Montag konnte der Kurs seine Talfahrt am Dienstag jedoch stoppen und wieder anziehen. Dies zeigt, dass dieser gleitende Durchschnitt eine gewisse Unterstützung bietet, signalisiert jedoch noch nicht das Ende der Korrektur.
Auf der Unterseite gilt es vor allem die Unterstützung bei 200 US-Dollar im Auge zu behalten. Diese Marke liegt zudem oberhalb einer Aufwärtstrendlinie, die durch die Verbindung des gleitenden 144-Tage-Durchschnitts mit früheren Kerzentiefs entsteht, was ein verstärktes Unterstützungsniveau bilden kann. Sollte diese Marke nicht halten, könnte der Kurs nach unten die Marke von 190 US-Dollar testen, und bei anhaltenden Abgaben könnte die Aktie weiter auf etwa 170 US-Dollar fallen.
Auf der Oberseite liegt der primäre Widerstandsbereich zwischen 228 und 230 US-Dollar. Gelingt dem Kurs ein Ausbruch und kann er sich oberhalb von 230 US-Dollar behaupten, dürfte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen und das Allzeithoch von 236,54 US-Dollar herausfordern. Bei weiteren Rekordhochs wird mit einem Vormarsch der Aktie in Richtung der 300-US-Dollar-Marke gerechnet.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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