Tesla-Aktienkursprognose: Aktie fällt unter die 300-Dollar-Marke, da Banken Kursziele senken; Kann die Aktie wieder steigen?
Am 29. Juli US-Ostküstenzeit markierte Tesla ein neues Jahrestief unter 300 US-Dollar. Trotz ehrgeiziger Pläne zur Produktion des humanoiden Roboters Optimus bis 2026 wächst die Skepsis hinsichtlich kurzfristiger Umsätze. Massive Investitionen führten erstmals seit zwei Jahren zu einem negativen freien Cashflow. Analysten von JPMorgan bis zur Deutschen Bank senkten aufgrund hoher Ausgaben und Marktvolatilität ihre Kursziele. Technisch befindet sich die Aktie in einem Bärenmarkt; ein nachhaltiger Bruch der 300-US-Dollar-Marke könnte weitere Verluste bis zum Fibonacci-Niveau von 275,15 US-Dollar auslösen, während eine Erholung eine Rückeroberung der 329,39-US-Dollar-Marke erfordert.

Tradingkey – Am 29. Juli US-Ostküstenzeit rutschte Tesla ( TSLA) unter die Marke von 300 US-Dollar und markierte damit ein neues Jahrestief. Berichten zufolge erklärten Tesla-Führungskräfte bei der Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, dass die Fremont-Produktionslinie für den humanoiden Roboter Optimus bis Ende 2026 die Produktion aufnehmen wird, mit einer langfristig geplanten Jahreskapazität von 1 Million Einheiten, während die zweite Produktionslinie in Texas ein langfristiges Gesamtziel von 10 Millionen Einheiten Jahreskapazität verfolgt.
Ross Gerber, CEO der Investmentgesellschaft Gerber Kawasaki, warnte jedoch, dass es lange dauern könnte, bis Elon Musk mit dem Optimus-Roboter von Tesla kommerziellen Erfolg erzielt. Er sei nicht nur schwierig herzustellen, sondern werde kurzfristig wohl auch keine Umsätze generieren.
Gerber erklärte, dass das größte Hindernis bei der Herstellung humanoider Roboter darin bestehe, die einzigartigen physischen Fähigkeiten des Menschen nachzubilden. Er fügte hinzu, dass Roboter mit Rädern, Ketten und anderen Systemen in der Vergangenheit einfacher herzustellen waren als Roboter, die wie Menschen laufen sollen.
Gerber sagte: „Eine Billion Dollar auszugeben, um einen Roboter zu entwickeln, der Wäsche zusammenlegt, ergibt für mich absolut keinen Sinn.“ Er wies darauf hin, dass humanoide Roboter in den Bereichen Militär, Luft- und Raumfahrt sowie in der Industrie sinnvoller seien, Tesla jedoch „enorme Summen ausgibt, ohne kurzfristig Umsätze zu generieren“. Unterdessen zeigte der Tesla-Quartalsbericht für das zweite Quartal, dass der freie Cashflow des Unternehmens aufgrund massiver Investitionen zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren ins Negative drehte.
In einem Research-Bericht von JPMorgan hieß es, dass der Hochlauf der Optimus-Lieferkette reibungslos verlaufe und die Massenproduktion näher rücke. Das Management warnte jedoch, dass der Hochlauf in der Anfangsphase der S-Kurve aufgrund hochinnovativer Komponenten und des Fehlens einer bestehenden Lieferkette langsam und flach verlaufen werde.
Das Analysehaus merkte ferner an, dass die Investitionsausgaben von Tesla hoch bleiben, und das Management bekräftigte sein Investitionsziel für 2026 von über 25 Milliarden US-Dollar. Zu einer potenziellen Fusion mit SpaceX äußerte sich Musk nicht explizit, wies jedoch deutlich auf die strategischen Überschneidungen zwischen den beiden Unternehmen hin.
Insgesamt geht die Bank davon aus, dass der Aktienkurs von Tesla kurzfristig volatil bleiben könnte, da die Markterwartungen für die Zukunft weiterhin nach unten korrigiert werden und die Investitionen noch hochgefahren werden. Folglich senkte die Bank ihr Kursziel von 475 auf 450 US-Dollar.
Zudem senkten mehrere Investmentbanken nach dem Quartalsbericht ihre Kursziele für Tesla. Daiwa Capital Markets reduzierte das Kursziel von 395 auf 345 US-Dollar, die Deutsche Bank senkte es von 465 auf 420 US-Dollar und RBC Capital von 500 auf 480 US-Dollar.

Tesla-Wochenchart, Quelle: TradingView
Dem Kurschart von Tesla zufolge erreichte die Aktie im Dezember 2025 ein lokales Hoch bei knapp 498,83 US-Dollar und ist seitdem auf die aktuellen 300 US-Dollar gefallen. Dies entspricht einem kumulierten Rückgang von fast 40 %, womit die Bärenmarktschwelle von 30 % deutlich überschritten wurde.
Der aktuelle Kurs hat bereits mehrere wichtige Fibonacci-Unterstützungsmarken unterschritten – das 0,618-Niveau (329,39 US-Dollar) und das 0,5-Niveau (359,75 US-Dollar). Er befindet sich derzeit in einer „tiefen Korrekturzone“ oberhalb des 0,786-Niveaus (275,15 US-Dollar). Dieses Ausmaß des Rückgangs auf Wochensicht hat bereits ein technisches Bärenmarktmuster etabliert.
Derzeit liegen alle gleitenden Durchschnitte über dem Kurs, was eine typisch bärische Ausrichtung darstellt. Sollte die psychologisch wichtige runde Marke von 300 US-Dollar nachhaltig unterschritten werden, öffnet sich der Spielraum nach unten bis zum 0,786-Fibonacci-Niveau (275,15 US-Dollar), was einem potenziellen Rückgang von 8,3 % entspricht.
Sollte sich der Aktienkurs über 300 US-Dollar stabilisieren können, wird der Beginn einer Erholungsrally erwartet. Erstes Kursziel für den Rebound ist die Rückeroberung des 0,618-Fibonacci-Niveaus (329,39 US-Dollar), welches entscheidend dafür ist, ob es sich um eine „bärische Trendwende“ oder eine „Fortsetzung des Abwärtstrends“ handelt.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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